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Samstag, 27. August 2016

27. August | Fast (vergessen, also Eintrag), aber furios (gerettet)

Heute immerhin aus dem Bett gekommen und einiges gezockt. Na wenn das keine mächtigen Tagesziele sind. 
Dann auch noch irgendwas Kluges/stilistisch Wertvolles gemacht - fragt nur nicht mehr, was, lange her und damit gefühlt verjährt (nichts Kriminelles und möglicherweise einfach nur geträumt :D). 
Mit größter Wahrscheinlich nur geträumt, UNCHARTED 4 sei Dank. 

Bald auch wieder ins Bettchen.
Etwas Ruhe braucht man nach all den Abenteuern definitiv. Selbst wenn zwischendurch Sabine die Kontrolle übernimmt. 

Gesagt, getan. Lahmer Eintrag heute ja. Aber vielleicht hole ich nen besseren noch nach (als ob).

Dienstag, 23. August 2016

23. 08. 2016 | Dumdum da da da

Vielleicht eine gute Idee, beim Schreiben etwas Musik zu hören.
Lady Gaga . Born This Way, genauer. Marry the Night, noch genauer. (und was habt ihr erwartet?)
Alles genauer, präziser, komm schon, wenn auch leicht hingecheatet.
Wie, ist aber irrelevant und egal.
Sollte generell öfter Musik hören, also bewusst.
Selbst unbewusst.
Früher dauernd mit Musik im Ohr rumgelaufen.
Aber ich laufe ja nicht mehr rum, mit oder ohne Musik.
Schwach.
Musik hilft beim Denken wirklich ungemein.
Und so?
Keine Gedanken, keine musischen Inspirationen, nichts.
Wie denkt sich's denn am besten?
Im Schreiben.
Im Musik hören.
Nicht aber im Rumliegen.
Schon gar nicht im Schlafen.

Ja, die letzten Tage waren echt purste Müdigkeit, aber.
Aber was..?
Nichts aber was.
Wirklich purste Müdigkeit.
"Schläfert mich eiin"-Müdigkeit.
Passiert.
Sollte nicht, tut es aber (leider).
Tut mir irgendwie leider, aber bei wem und wofür genau?
Bin langsam, sind nun schon bei Judas.
Verrate mein eigenes Tempo, aber was soll's?
Verräter?
Wessen, wofür?
Meiner selbst?
Ich fürchte, wenn, dann meiner selbst.
Aber was willst du tun, wenn die Müdigkeit plötzlich eine absolute geworden.
Huch, plötzlich ganz raus.
Auch das - passiert.
Und wer hilft raus, außer meiner selbst?
Ich selbst sollte aber besser reichen.
Es läuft zum Glück immer weiter, ohne dass man etwas tun muss.
La-la-la-la-la-la-la-la
Und irgendwas mit "americano"
Reicht, um sich halbwegs rausziehen zu lassen.
Kürzeste Stille, zwarter Gesang, zieht an, um im Refrain anzukommen.
Wie heißt's denn?
Hair.
Passt das?
Hat zu passen.

I just wanna be free
I just wanna be me
And I want lots of friends that invite me to their parties
I don't wanna change and I don't wanna be ashamed

I'm the spirit of my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
All the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair yeaaahhh
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)


Sinnlos genug, um mich zurück zu bringen.

Mit Scheiße kommt praktisch mein Favorit.
Und kurze Unterbrechung: Sabine braucht moralische Unterstützung, ärgert sich mit undurchsichtigen Korrekturangaben zu ihrer Bacherlorarbeit seitens ihrer Betreuerin.
Wo denn auch undurchsichtig sein, wenn nicht das.
Geht doch nur um Bachelorarbeit und folgende Masterarbeit und generell die Studiumskarierre.
Da kann man man sich schon ein-Wort-drei-Fragezeichen-Kommentare erlauben.
Nicht.
Welch's Freude, denke ich mir da, dass ich seit heute exmatrikuliert bin.
Muss ich wohl auch noch ganz realisieren.
Bon allerdings auch schon seit einigen Wochen (Monaten?) nicht mehr im öffentlichen Verkehr mitgefahren.
Merkt man gar nicht, wie sowas rausfällt.

Der hintere Teil (des Albums) ist weniger erforscht, aber dennoch schön, wenn auch lange nicht mehr so genial wie die erse Hälfte der Mitte.
Mir irgendwie zu simpel, aber wer weiß, am Ende ist es genau andersherum.
Was verstehe ich schon von Musik.
Ich höre die, die mir gefällt.
Mehr ist da selten.

Aber ganz vergessen;
Gestriger Tag wohl mir der brutalste, sinnloseste, schmerzvollste, müdeste Tag seit Therapiebeginn.
Ganz unten, so ein Tag, kann man sagen. .
Aber hatte ja alle "safe words" vergessen (besser so :D).
Und doch zu feige, einfach Gads zu geben.
Unter die Stadt fliehen?
Wäre doch noch feiger.
Weiß doch auch nicht, was drunter.
Welche Stadt denn?
Dimi, du versinkst wieder in irrealen Geschichten.
Und bevor das ganz passiert: Schlusspunkt.
Gar nicht schlecht, das heute, denke ich mir.
Gar nicht so schlecht.

Mittwoch, 17. August 2016

17. August | Schnell noch ein Lesezeichen (edit: na das hat ja super funktioniert)

So als Notfall-Nachtrag nach dem letzten "Ich gebe jetzt einfach auf"-Eintrage (welch' Scham!).
Nein wirklich, dass ich nichtmal gestern, als es mir nach paar Pflastern mehr wieder besser ging, die Muße fand, mich bei der Welt und euch zu melden.
Und heute in den letzten zwanzig Minuten damit anfange.
Nur weil ich den blöden Screenshot aus Uncharted 4 nicht mehr wiedergefunden habe, stundenland.
Sowas kann mich schon stundenlang ärgern, dennoch.
Gestern ein Prophet, heute eine Zockerhure.
Der Gedanke an ein entsprechendes Morgen lässt mich erschaudern.
Erschaudert mit mi! (man mekrt, ich mag dieses Wort. Viel zu selten benutzt heutzutage und überhaupt.

Ansonsten geht's die Tage, irgendwie.
Auch wenn ich oft vergesse, Warum, Wie und auch Wohin.
Wozu das Ganze und Was denn überhaupt.
Wenn das Gesehene sich in Doppelbildern auflöst. (Spiel' so mal einen Ego-Shooter!)
Egal, man kann nicht den ganzen Tag rumliegen.
Kann man, aber danach wird mir doch so traurig zumute.
Ja, Kraft tanken, ja, sich entspannen, ja, Ruhe tut gut.
Ja, den Augen ist nichtmal nach Lesen zumute.
(Ich sollte auf Hörbücher umsteigen, denke ich manchmal.)
Jetzt ernsthaft, habe hier sogar dank Humble Bundle das erste Hunger Games in dieser Form)
Warum auch nicht.
Darf nur nicht in den Smartphone-Planungskalender, daraus gibt es selten ein Entkommen.
Pah, wieder gelogen.
Eines Tages wird alles abgearbeitet und wenn nicht, war es doch nicht wichtig genug.

So, fünf MInuten noch, wortwörtlich.
Ein wenig Luft zum Atmen nicht vergessen.
Manchmal, da braucht er etwas Zeit, dieser Dimi.
Man möge ihm verzeihen.
Jetzt aber: Waschen, Hoffen, dabei nicht umzufallen (wäre ärgerlich, da doch allein zu Haus').
Danach einigermaßen zufrieden ins Bett.
Gab schon Schlimmeres.
Und ab morgen wird alles besser/schneller/früher/besser.
Vor allem: Effizienter.

Samstag, 30. Juli 2016

30.Juli 2016 | Von Film zu Film

Mitten in einem Double Feature, nicht dass es zu spät wird und der Rhytmus bricht (wäre ja undenkbar).
Der (gottgegebene*) Rhythmus darf nicht gebrochen werden?
Sonst was?
Sodom und Gomorrha und Trump und Erdogan (verzeiht mir, aber der musste doch sein).
Haha, was ist er wieder witzig.
Am Sterben, aber so witzig, wie macht er das nur?
Wie haben Sie das gemacht, Mister Panov?
Hingesetzt. Getippt. Weiter mit dem Double Feature fortgefahren (zweiter Film steht noch gar nicht fest, erster war Almodovars Volver, der Regisseur macht schon *krasse* Sachen - kenne sonst nur Die Haut, in der ich wohne von ihm und der ging mir auch arg unter die Haut).
Dass die arme Mitschauerin jetzt warten muss, ist schon bissel ego, aber sie scheint klarzukommen. 

Schmerzpflaster scheint diesmal immerhin gut (sprich: lange) zu wirken.
Morgen (früh, sprich früher als sonst) dann direkt ein Neues.
Ich merke, es tut gut, wenn jemand da ist, motiviert eher zum etwas tun.
Wenn man weiß, dass es bald an der Tür klingelt, fällt das Aufstehen leichter.
Beziehungsweise steht man eher auf, weil muss.
Mehr mit *muss*, ist das die Lösung?
Sonst will ich ja nicht unbedingt jeden Tag Besuch im Haus, aber wenn es der Aktivität gut tut?
Wieder kurz gedacht: Ab nächster Woche wird alles anders!
Haha.
Also gerne, aber was bloß..?


Vielleicht ja morgen wieder eine hübsche Liste zwischendurch.
Wo es heute so mager ausfällt.
Wie immer: Wartet und zittert.

____________________
*"gottgegeben" sollte ich öfter verwenden, ich liebe dieses Wort

Dienstag, 26. Juli 2016

26.Juli. 2016 | Von Pflaster zu Pflaster

Blablabla mal Tiefs mal Hochs blablabla liege zu viel rum mimimi mal keine Lust mal keine Zeit blablabla. Heute nichmal einen Film geschafft, aber das ist ja keine Pflicht. Pflaster scheint Wirkung etwas schnell zu verlieren, aber hoffentlich nicht, das war zuletzt (gestern früh) ein lebenslustzehrender Graus, so ohne Wirkung. Bin ich schon ein Suchti, irgendwie? Suchtisuchtisuchti. Ich bin nichtmal so drauf, aber ich will einfach mal. Vielleicht noch was zocken, ja? Mich vom Arkham Knight und Scarecrow auslachen lassen (warum auch auf *schwer* gestartet, wenn ich gar nicht an Konsolensteuerung  gewohnt bin? Jetzt zahle ich den Preis der ewigen Ladebildschirme).

Abendzeit fitte Zeit, natürlich. Oder "fittere", wir wollen's nicht übertreiben. Mehr Konzentration, weniger Doppelbilder. Die sollte ich bei Gelegenheit auch mal melden. Und sollte ich nicht wieder nach Blutbild schauen lassen? Gut, dass mir sowas sporadisch noch einfällt. Gut, dass ich mir nicht jeden Abend Füße und Unterleib waschen muss. Besser, wenn ich es doch wenigstens versuche. Immerhin Regel: Nicht mehr als zweimal hintereinander. Gleich also noch ins Nasse, nach was Zocken/was Gucken/was Lesen? Pah, weiß doch jeder, wie die Antwort aussieht. Jetzt fallen sie doch wieder langsam zu. Morgens müde, abends müde, und wann soll man da noch leben? Ach du heilige mimimi.

Formal zufrieden, inhaltlich egal. Style over Content, Rest ergibt sich. Wenn nicht, eben nicht. Ansonsten: Ging besser, ging schlechter (sehr sogar, und nicht lange her). Lahmst dich auch selbst heftig in allem, von daher kein Wunder. Wie schon halb 9? Weniger auf die Uhr schauen und aufregen, hättest du's noch vor 8. Isso. (Achtung: Dies ist ein Selbstgespräch). Was erhoffst du dir eigentlich noch? Was weiß ich. Weniger Schwitzen beim Schlafen. Träum weiter. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Morgen wird bestimmt alles besser, voller, geordneter. Das ist die Einstellung, das will ich sehen/hören/lesen. Frei in Schrift, auch frei im Leben?

Letzte Idee: Pflaster etwas öfter wechseln? Schauen wir uns diesen Versuch noch an. Wie gesagt, wie gestern vormittags gerne nicht wieder. Soviel Willen könnt ihr vergessen. Manchmal zittert rechte Hand; gerade nicht, dann freu dich doch mal. Gesagt, getan. In Freude schließe ich's für heute ab. Feedback ("Zurückfüttern" geilste Wort überhaupt) gerne, immer.

Montag, 18. Juli 2016

18. Juli 2016 | Ich würde ja, aber...

Wenn die Augen zufallen, dann fallen die Augen eben zu.
Da zählt das "muss" leider mehr als das "kann" und das "möchte".
Wenn man schon kein Nachmittagsschläfchen hatte.
Immer die Frage, ob es ein Dauerzustand ist.
Kurzdauerzustand auf jeden Fall.
Reichte mir zumindestens.

Ganz kurz zum Krankenhausaufenthalt: Schnell fertig, noch Freitag Abend wieder zuhause gewesen, alte Metastasen soweit unter Kontrolle, der Tumor im Kopf auch, dafür kommen wohl neue kleine Problemherde in der WS dazu, werden beobachtet (alles wird beobachtet).
Hirnwasser praktisch zellfrei, auch ganz geil.
Dazu bei der Punktion bissel Chemo in die Wirbelsäule bekommen, auch lange nicht mehr gehabt.
Und etwas Knochenaufbauinfusion.
Kein Wunder, dass ich bissel müder als sonst noch, nicht?
Zuhause ist es jedenfalls viel schöner.
Wechsle langsam von Filmtrip auf Spieletrip.
Dazu aber mit mehr Energie mehr (muss doch wieder klug metainterpretieren).

Ich schlafe hier gleich im Sitzen ein, in dem Sinne: Blubb-blubb und halleluja.

Sonntag, 10. Juli 2016

10. Juli 2016 | introduce a little anarchy

Irgendwann ersticke ich noch in der Berichtsstruktur.
Das ist zu vermeiden.
Ich glaube, das hatte ich noch gar nich erwähnt, das mit der Freiheit, warum ich zum Beispiel bestimmte Regisseure besonders liebe, weil sie diese Freiheit für sich beanspruchen.
Wie Tarantino (vor allem in Kill Bill) oder von Trier (von allem in Nymphomaniac).
Der Film gibt einem als Form so viele Möglichkeiten und warum sie nicht einfach mal ausnutzen (nein, kaum jemand nutzt sie auch nur annäherend "komplett" aus)?
Und das Wort erst, also das geschriebene Wort, welche Freiheiten es einam eröffnet!
Und man sitzt da und schreibt "ich bin ich dachte ich tat" und das alle vier Tage, immer die gleiche Leier.
Man hält kurz an und merkt: Da ist ein Stock in meinem Arsch. Wie ist er bloß dahingekommen?
Hast du dir selbst reingeschoben, jeden Tag ein bisschen tiefer.
Und dann beschwerst du dich über schwierigen Stuhlgang.
Vollidiot.

Sich vielleicht auch mal nicht zu verstecken, hinter "Schmerzen" und "Faulheit" und "muss" und "immer noch nicht".
Nicht in Berichten denken.
Denk doch mal in Evangelien.
So sprach er und ein göttlicher Schluckauf erfüllte ihn.
Ich hasse Schluckauf.
Aber nicht wirklich, ich bin ja kein Hater.
Ich bin ein Lover.
Schon erwähnt? Bin seit Anfang April untenrum völlig ertaubt.
Ja, genau da "untenrum".
Vorteile: Nie wieder Schwieirgkeiten bei spontanen Klobesuchen in der Nacht oder am Morgen, geringerer Taschentuchverbrauch, weniger Zeitverschwendung an irgendwelche Sexfantasien.
Nachteile: Ich sehe keine, helft mir aus.
Ist mir von Anfang an auch vollkommen egal gewesen (gruseligerweise?). Was nicht mehr ist, ist eben nicht mehr.
Hätte ich nicht gedacht. Hätte gedacht, na wenigstens ein paar Tränen.
Nichts.
Keine Kinder, aber Halbwaisen produzieren ist auch nicht so meins.
Witzig: Brüste schaue ich mir immer noch sehr gerne an.
Brüste sind toll (Rest sicherlich auch, aber wayne).
Küssen? Mit meiner Mundschleimhaut (ich weiß, ich weiß) sollte ich auf Zungenküssen besser verzichten und Küssen ohne Zunge ist doch kein Küssen.
Soviel dazu. Irgendwie auch Kategorie "Gibt Schlimmeres". Keine Trauer, kein Neid. Eigentlich schade, aber irgendwie egal.
Traurig natürlich, dass so tolle Gene verloren gehen.
Ein kleiner Verlust für einen Mann, ein großer Verlust für die Menschheit.

Sollte eigentlich ein Stream of Consciousness werden.
Wurde aber so ein Gedankenhack.
Aber ich mag Gedankenhack. Ist zwar geklaut (von einem alten Moviepilot-User, der leider lange nicht mehr seine tollen Gedanken reinhackt - schäme dich, Klap!), aber wie einer meiner Lehrer (einer der besten) mal sagte: Gut geklaut ist halb gewonnen (ging um Theater und natürlich hatte er Recht).
Den Stream gibt''s dann ein andermal.
Erzittert vor Vorfreude, ihr Würdigen (denn im Internet ist ein jeder würdig des Wissens und der Erfahrung*).

"Die Ewigkeit, sie ist stets ganz nah, kein halbes Dutzend Klicks entfernt." - Albert von Moore

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