Muss schon die (wenige) Zeit nutzen,;wenn ich nicht schlafe.
Zustand: Völlig zerknittert, müde, zu nix fähig.
Ob kurz nach Pflasterwechsel oder sosntwann.
Gut, jetzt geht's doch einigermaßen.
Muss also genutzt werden
Genutzt für was?
Was wollt ihr lesen, was soll ich schreiben?
Linkes Bein ist taub und reagiert auf kaum etwas.
Rechtes ist besser, aber von "gut" auch 'nen Stück entfernt.
Jetzt geht's einigermaßen, aber wie sich die nächste komplexere Bewegung sich anfühlen wird, ist wieder eine andere Frage.
Immer noch Testament nicht vernünftig ausgefüllte.
Ich glaube, das unbehagt mich am meisten.
Dass das noch nicht fertig ist.
Sonst könnte ich dem Ende etwas ruhiger entgegen schauen können.
Immer diese Ordnung, die noch massiv fehlt.
Schwach, schwach.
Muss zu doch schaffen sein, denke ich.
Als denken alleine ausreicht.
Gut, Testament ist auch nur Schreiben.
Also bitte nicht Rumheulen.
Sonstige tolle Sachen: UNCHARTED 4 ist supergeil, Essen klappt immer wieder gut (nicht immer, aber immer wieder), irgendwas anderes war da auch noch, was toll war.
Hatte ich schon von meiner Augenklappe erzählt?
Bestimmt doch?
So oder so: Immer noch supergeil.
Grenzt einen so wunderbar auf wenige Quadratzentimeter ein, gerade.
Soo gemütlich.
Aber gleich wieder raus.
Vielleicht was lesen, vielleicht was zocken.
Doch was schreiben?
Sehen wir dann.
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Mittwoch, 31. August 2016
Dienstag, 23. August 2016
23. 08. 2016 | Dumdum da da da
Vielleicht eine gute Idee, beim Schreiben etwas Musik zu hören.
Lady Gaga . Born This Way, genauer. Marry the Night, noch genauer. (und was habt ihr erwartet?)
Alles genauer, präziser, komm schon, wenn auch leicht hingecheatet.
Wie, ist aber irrelevant und egal.
Sollte generell öfter Musik hören, also bewusst.
Selbst unbewusst.
Früher dauernd mit Musik im Ohr rumgelaufen.
Aber ich laufe ja nicht mehr rum, mit oder ohne Musik.
Schwach.
Musik hilft beim Denken wirklich ungemein.
Und so?
Keine Gedanken, keine musischen Inspirationen, nichts.
Wie denkt sich's denn am besten?
Im Schreiben.
Im Musik hören.
Nicht aber im Rumliegen.
Schon gar nicht im Schlafen.
Ja, die letzten Tage waren echt purste Müdigkeit, aber.
Aber was..?
Nichts aber was.
Wirklich purste Müdigkeit.
"Schläfert mich eiin"-Müdigkeit.
Passiert.
Sollte nicht, tut es aber (leider).
Tut mir irgendwie leider, aber bei wem und wofür genau?
Bin langsam, sind nun schon bei Judas.
Verrate mein eigenes Tempo, aber was soll's?
Verräter?
Wessen, wofür?
Meiner selbst?
Ich fürchte, wenn, dann meiner selbst.
Aber was willst du tun, wenn die Müdigkeit plötzlich eine absolute geworden.
Huch, plötzlich ganz raus.
Auch das - passiert.
Und wer hilft raus, außer meiner selbst?
Ich selbst sollte aber besser reichen.
Es läuft zum Glück immer weiter, ohne dass man etwas tun muss.
La-la-la-la-la-la-la-la
Und irgendwas mit "americano"
Reicht, um sich halbwegs rausziehen zu lassen.
Kürzeste Stille, zwarter Gesang, zieht an, um im Refrain anzukommen.
Wie heißt's denn?
Hair.
Passt das?
Hat zu passen.
I just wanna be free
I just wanna be me
And I want lots of friends that invite me to their parties
I don't wanna change and I don't wanna be ashamed
I'm the spirit of my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
All the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair yeaaahhh
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)
Sinnlos genug, um mich zurück zu bringen.
Mit Scheiße kommt praktisch mein Favorit.
Und kurze Unterbrechung: Sabine braucht moralische Unterstützung, ärgert sich mit undurchsichtigen Korrekturangaben zu ihrer Bacherlorarbeit seitens ihrer Betreuerin.
Wo denn auch undurchsichtig sein, wenn nicht das.
Geht doch nur um Bachelorarbeit und folgende Masterarbeit und generell die Studiumskarierre.
Da kann man man sich schon ein-Wort-drei-Fragezeichen-Kommentare erlauben.
Nicht.
Welch's Freude, denke ich mir da, dass ich seit heute exmatrikuliert bin.
Muss ich wohl auch noch ganz realisieren.
Bon allerdings auch schon seit einigen Wochen (Monaten?) nicht mehr im öffentlichen Verkehr mitgefahren.
Merkt man gar nicht, wie sowas rausfällt.
Der hintere Teil (des Albums) ist weniger erforscht, aber dennoch schön, wenn auch lange nicht mehr so genial wie die erse Hälfte der Mitte.
Mir irgendwie zu simpel, aber wer weiß, am Ende ist es genau andersherum.
Was verstehe ich schon von Musik.
Ich höre die, die mir gefällt.
Mehr ist da selten.
Aber ganz vergessen;
Gestriger Tag wohl mir der brutalste, sinnloseste, schmerzvollste, müdeste Tag seit Therapiebeginn.
Ganz unten, so ein Tag, kann man sagen. .
Aber hatte ja alle "safe words" vergessen (besser so :D).
Und doch zu feige, einfach Gads zu geben.
Unter die Stadt fliehen?
Wäre doch noch feiger.
Weiß doch auch nicht, was drunter.
Welche Stadt denn?
Dimi, du versinkst wieder in irrealen Geschichten.
Und bevor das ganz passiert: Schlusspunkt.
Gar nicht schlecht, das heute, denke ich mir.
Gar nicht so schlecht.
Lady Gaga . Born This Way, genauer. Marry the Night, noch genauer. (und was habt ihr erwartet?)
Alles genauer, präziser, komm schon, wenn auch leicht hingecheatet.
Wie, ist aber irrelevant und egal.
Sollte generell öfter Musik hören, also bewusst.
Selbst unbewusst.
Früher dauernd mit Musik im Ohr rumgelaufen.
Aber ich laufe ja nicht mehr rum, mit oder ohne Musik.
Schwach.
Musik hilft beim Denken wirklich ungemein.
Und so?
Keine Gedanken, keine musischen Inspirationen, nichts.
Wie denkt sich's denn am besten?
Im Schreiben.
Im Musik hören.
Nicht aber im Rumliegen.
Schon gar nicht im Schlafen.
Ja, die letzten Tage waren echt purste Müdigkeit, aber.
Aber was..?
Nichts aber was.
Wirklich purste Müdigkeit.
"Schläfert mich eiin"-Müdigkeit.
Passiert.
Sollte nicht, tut es aber (leider).
Tut mir irgendwie leider, aber bei wem und wofür genau?
Bin langsam, sind nun schon bei Judas.
Verrate mein eigenes Tempo, aber was soll's?
Verräter?
Wessen, wofür?
Meiner selbst?
Ich fürchte, wenn, dann meiner selbst.
Aber was willst du tun, wenn die Müdigkeit plötzlich eine absolute geworden.
Huch, plötzlich ganz raus.
Auch das - passiert.
Und wer hilft raus, außer meiner selbst?
Ich selbst sollte aber besser reichen.
Es läuft zum Glück immer weiter, ohne dass man etwas tun muss.
La-la-la-la-la-la-la-la
Und irgendwas mit "americano"
Reicht, um sich halbwegs rausziehen zu lassen.
Kürzeste Stille, zwarter Gesang, zieht an, um im Refrain anzukommen.
Wie heißt's denn?
Hair.
Passt das?
Hat zu passen.
I just wanna be free
I just wanna be me
And I want lots of friends that invite me to their parties
I don't wanna change and I don't wanna be ashamed
I'm the spirit of my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair, I'm my hair
All the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
It's all the glory that I bare
I'm my hair, I'm my hair
I'm my hair yeaaahhh
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)
All the glory that I bear (I'm my hair)
Sinnlos genug, um mich zurück zu bringen.
Mit Scheiße kommt praktisch mein Favorit.
Und kurze Unterbrechung: Sabine braucht moralische Unterstützung, ärgert sich mit undurchsichtigen Korrekturangaben zu ihrer Bacherlorarbeit seitens ihrer Betreuerin.
Wo denn auch undurchsichtig sein, wenn nicht das.
Geht doch nur um Bachelorarbeit und folgende Masterarbeit und generell die Studiumskarierre.
Da kann man man sich schon ein-Wort-drei-Fragezeichen-Kommentare erlauben.
Nicht.
Welch's Freude, denke ich mir da, dass ich seit heute exmatrikuliert bin.
Muss ich wohl auch noch ganz realisieren.
Bon allerdings auch schon seit einigen Wochen (Monaten?) nicht mehr im öffentlichen Verkehr mitgefahren.
Merkt man gar nicht, wie sowas rausfällt.
Der hintere Teil (des Albums) ist weniger erforscht, aber dennoch schön, wenn auch lange nicht mehr so genial wie die erse Hälfte der Mitte.
Mir irgendwie zu simpel, aber wer weiß, am Ende ist es genau andersherum.
Was verstehe ich schon von Musik.
Ich höre die, die mir gefällt.
Mehr ist da selten.
Aber ganz vergessen;
Gestriger Tag wohl mir der brutalste, sinnloseste, schmerzvollste, müdeste Tag seit Therapiebeginn.
Ganz unten, so ein Tag, kann man sagen. .
Aber hatte ja alle "safe words" vergessen (besser so :D).
Und doch zu feige, einfach Gads zu geben.
Unter die Stadt fliehen?
Wäre doch noch feiger.
Weiß doch auch nicht, was drunter.
Welche Stadt denn?
Dimi, du versinkst wieder in irrealen Geschichten.
Und bevor das ganz passiert: Schlusspunkt.
Gar nicht schlecht, das heute, denke ich mir.
Gar nicht so schlecht.
Freitag, 19. August 2016
19. August 2016 | Als ob / warum auch nicht
Mit den Worten "ab morgen wird alles besser/schneller/früher/besser. | Vor allem: Effizienter." endete mein letzter Blogeintrag.
Der heutige beginnt mit der Freude daran, dass ich morgen nicht früh aufstehen muss, da ich für den ganzen Tag noch nichts vorhabe,
Sprich, ich könnte einen spontanen Filmabend reinschieben.
Klingt nach guter Idee.
Gesagt, getan.
Wie produktiv der Junge wird, wenn es dunkel wird vor'm Fenster.
Das macht ja richtig Angst.
Und dann riecht er auch noch bereits nach Knoblauch (liebe Grüße an Sabine und ihre Frikadellen!).
Kannst ja nicht mal bekämpfen, sowas.
Aber warum auch, sowas Liebenswertes und Knuffiges bekämpfen.
Ihr solltet meinen Hundeblick sehen; wer da nicht schmilzt, kann kein Herz haben.
Und wie er erst den Mund vollnimmt.
Heute morgen sah das net so aus, ne?
Rumjammern (gut: nicht zu Unrecht; vor Pflasterwechsel wird's immer besondern schön) und Ansprüche stellen und und und.
Aber morgen, da ist's gechillt.
So gechillt, dass die Sinnfrage gestellt wird.
Im Kleinen immer leicht: Zocken, Gucken, Auswahl ist überwältigend.
Im Großen ...eigentlich auch leicht. Testamet (im Kleinen wie im Großen).
MUSS immer noch durchgeplant werden, aber die Muße, die Muße...
Warum nur, frage ich mich?
Wirklich so faul geworden?
Vielleicht sollte ich mal wieder bewusst Musik hören, sowas hilft doch so oft?
Und gerade das habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr getan.
Kein Wunder, wenn man kaum draußen ist und mal Bus fährt oder Ähnliches.
Was man daran so verliert, man glaubt es kaum.
Das kann man sich mal "vornehmen".
Auf der Couch zurücklehnen und Musik hören.
Ob Samsas Traum oder Lady Gaga oder K.I.Z. oder Adversus oder Pet Shop Boys oder Element of Crime (mal für einen kleine Auswahl; ich höre alles, was mir gefällt, Punkt).
Vor'm Schlafengehen - ach ja.
Fast vergessen - aber supergeil.
Habe seit heute eine Augenklappe am Gummiband.
Klingt komisch, ist aber so.
Ist beim Zocken eine Freude und beim Lesen ebenso.
Adé, Doppelbilder, auf Nimmerwiedersehen (?) !
Was ein Gefühl.
Nur spontan mal hochschieben, aufs Klo Gehen doch etwas seltsam.
Was Gutes denn nicht seltsam, das frage ich euch?
(Lese gerade ausnahmsweisemal direkt nochmal drüber und frage mich, was die beiden letzten Sätze darstellen sollten. oO
Ich bin mal so frei und lasse dieses unfertige/kaputte Gemülle zur freien Interpretation/Ergänzung mal so da stehen.)
Besonders schön übrigens: Wenn man merkt, dass man nicht gegen eine Wand quieckt..
Dass da im besten Fall Zahntausende gegenhören sprich -Lesen.
Welch ein Gefühl von Ehrfucht, Dankbarkeit und - ja, auch Überwältigung.
So eine Dimensionsänderung.
Da ärgert man sich fast, dass man nur in Jogginghose vor dem Laptop hockt.
Aber auch nur fast.
Nicht die Hose macht den Menschen zum Menschen
Sein Swag tut es.
P.S..: Wochentag gehört da gar nicht rein, merke ich (gerade erst), also weg damit (oder doch drin la´ssen? Deine Stimme zählt!)
Der heutige beginnt mit der Freude daran, dass ich morgen nicht früh aufstehen muss, da ich für den ganzen Tag noch nichts vorhabe,
Sprich, ich könnte einen spontanen Filmabend reinschieben.
Klingt nach guter Idee.
Gesagt, getan.
Wie produktiv der Junge wird, wenn es dunkel wird vor'm Fenster.
Das macht ja richtig Angst.
Und dann riecht er auch noch bereits nach Knoblauch (liebe Grüße an Sabine und ihre Frikadellen!).
Kannst ja nicht mal bekämpfen, sowas.
Aber warum auch, sowas Liebenswertes und Knuffiges bekämpfen.
Ihr solltet meinen Hundeblick sehen; wer da nicht schmilzt, kann kein Herz haben.
Und wie er erst den Mund vollnimmt.
Heute morgen sah das net so aus, ne?
Rumjammern (gut: nicht zu Unrecht; vor Pflasterwechsel wird's immer besondern schön) und Ansprüche stellen und und und.
Aber morgen, da ist's gechillt.
So gechillt, dass die Sinnfrage gestellt wird.
Im Kleinen immer leicht: Zocken, Gucken, Auswahl ist überwältigend.
Im Großen ...eigentlich auch leicht. Testamet (im Kleinen wie im Großen).
MUSS immer noch durchgeplant werden, aber die Muße, die Muße...
Warum nur, frage ich mich?
Wirklich so faul geworden?
Vielleicht sollte ich mal wieder bewusst Musik hören, sowas hilft doch so oft?
Und gerade das habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr getan.
Kein Wunder, wenn man kaum draußen ist und mal Bus fährt oder Ähnliches.
Was man daran so verliert, man glaubt es kaum.
Das kann man sich mal "vornehmen".
Auf der Couch zurücklehnen und Musik hören.
Ob Samsas Traum oder Lady Gaga oder K.I.Z. oder Adversus oder Pet Shop Boys oder Element of Crime (mal für einen kleine Auswahl; ich höre alles, was mir gefällt, Punkt).
Vor'm Schlafengehen - ach ja.
Fast vergessen - aber supergeil.
Habe seit heute eine Augenklappe am Gummiband.
Klingt komisch, ist aber so.
Ist beim Zocken eine Freude und beim Lesen ebenso.
Adé, Doppelbilder, auf Nimmerwiedersehen (?) !
Was ein Gefühl.
Nur spontan mal hochschieben, aufs Klo Gehen doch etwas seltsam.
Was Gutes denn nicht seltsam, das frage ich euch?
(Lese gerade ausnahmsweisemal direkt nochmal drüber und frage mich, was die beiden letzten Sätze darstellen sollten. oO
Ich bin mal so frei und lasse dieses unfertige/kaputte Gemülle zur freien Interpretation/Ergänzung mal so da stehen.)
Besonders schön übrigens: Wenn man merkt, dass man nicht gegen eine Wand quieckt..
Dass da im besten Fall Zahntausende gegenhören sprich -Lesen.
Welch ein Gefühl von Ehrfucht, Dankbarkeit und - ja, auch Überwältigung.
So eine Dimensionsänderung.
Da ärgert man sich fast, dass man nur in Jogginghose vor dem Laptop hockt.
Aber auch nur fast.
Nicht die Hose macht den Menschen zum Menschen
Sein Swag tut es.
P.S..: Wochentag gehört da gar nicht rein, merke ich (gerade erst), also weg damit (oder doch drin la´ssen? Deine Stimme zählt!)
Donnerstag, 11. August 2016
11. August 2016 | Liegt's an der Uhrzeit oder an mir?
Oder an den Medikamenten?
Oder am Allgemeinen Zustand?
Wirklich schon schlimmer gewesen, nur fallen die Augen wieder wortwörtlich zu und sehen Doppelbilder, wo man keine sehen sollte.
Aber mit etwas Anstrengung.,,
Und ohne etwas Anstrengung sollte man auch nichts erwarten.
Der Mundschleimhaut geht's übrigens irgendwie besser und jeder Satz mit "besser" ist schon irgendwo ein Wunder.
Und ob groß oder klein, ein Wunder soll stets ein Grund zur Freude sein.
Scheiß auf Metrik, ausnahmsweise mal.
Trinken läuft super, wenn man sich nicht verschluckt.
Essen auch, selbst wenn's noch etwas warm ist.
Nicht viel auf einmal, aber doch genug, sich nicht verhungernd zu fühlen.
Und wenn was übrig bleibt, heißt das doch nichts anderes, als das für die morgige Speise auch schon gesorgt ist.
Supergeil.
Samstag geht's (weiterhin hoffentlich) auf eine Hochzeit und ich bin sogar zufrieden mit meinem Geschenk.
Aber dazu nichts weiter, am Ende lesen Braut und Bräutigam noch mit und erschaudern zu früh.
Und ich hoffe doch, dass sie regelmäßig lesen.
Überprüfen wir's doch einfach: Wenn ihr hier das gelesen habt, sprecht mich doch am Samstag möglichst schnell daraus an, wie denn der Kühlschrankverkauf an die Kaiserpinguine in letzter Zeit läuft.
Sollte man sich doch merken können und vielleicht gibt's auch Rettung von loyalen Freunden, auch wenn Cheaterei eigentlich verpönt ist.
Mir geht ernsthaft die Energie aus, deswegen schwafele ich noch ein wenig hin und her.
Hatte ich denn schon erwähnt, dass ich mittlerweile schon alles 2 statt alle 3 Tage Schmerzpflaster gewechselt bekomme?
Und das sind schon 150 Mikrogramm pro Pflästerchen.
Aber tatsächlich, mittlerweile ist das nötig.
Klingt brutal, ist aber so.
Immer diese Suchtis.
Und das ohne krasses High oder etwas Ähnlichem.
Nur ohne Schmerz und Sinnlosigkeitsgefühl und was sonst noch ungemütlich und herunterziehend ist.
Was ´ja eigentlich mächtiger und wichtiger als irgendein High (wie damals in der Reha mit der Spritze, dies's Geborgenheitsgefühl, wie damals im Mutterleib, möchte man vermuten).
So, wer Rechtschreib...ne, ehrlich mal.
Wer keine Rechtschreib-, Grammatik- und/oder Tippfehler findet, muss doch blind sein.
Ansonsten: Beine und Beingelenke schwach, Augen müde, Körper generell müde, Mund trocken aber eigentlich gut nutzbar, Lust auf Filme ja (zuletzt: die 5-stündige TV-Fassung von Das Boot, immer noch tolles Stück und beste Grüße an den Marvin), Lust auf Spiele auch (Uncharted 4: A Thief's End so gut, wie man nach 2 und 3 erwarten konnte, sprich sehr geil und grafisch irgendwo bei "unschlagbar"), Energie und Zeit, sich den Lüsten zu widmen, eigentlich auch vorhanden.
Letzteres könnte sicher ruhig mehr sein, aber was könnte es nicht.
Das sah zwar beispielsweise heute Morgen noch ganz anders aus (nämlich müde und weinerlich und mimimi hoch zigtausend - ja, wenn's mal schlecht läuft, bin ich doch wehleidige Pussy, aber ich verdräng's schnell, irgendwie), aber wen interessiert der heutige Morgen, wenn es gleich sauber ins Bettchen geht?
In dem Sinne: Auf weitere drei Tage, an denen ich vergesse, zwischendurch konstruktiv zu sein (habe in den letzten drei Tagen ein sagenhaftes Gedicht hinbekommen, aber immerhin).
Gute Nacht und möge ich das Duschen schadenfrei überstehen, wer weiß schon genau...
Oder am Allgemeinen Zustand?
Wirklich schon schlimmer gewesen, nur fallen die Augen wieder wortwörtlich zu und sehen Doppelbilder, wo man keine sehen sollte.
Aber mit etwas Anstrengung.,,
Und ohne etwas Anstrengung sollte man auch nichts erwarten.
Der Mundschleimhaut geht's übrigens irgendwie besser und jeder Satz mit "besser" ist schon irgendwo ein Wunder.
Und ob groß oder klein, ein Wunder soll stets ein Grund zur Freude sein.
Scheiß auf Metrik, ausnahmsweise mal.
Trinken läuft super, wenn man sich nicht verschluckt.
Essen auch, selbst wenn's noch etwas warm ist.
Nicht viel auf einmal, aber doch genug, sich nicht verhungernd zu fühlen.
Und wenn was übrig bleibt, heißt das doch nichts anderes, als das für die morgige Speise auch schon gesorgt ist.
Supergeil.
Samstag geht's (weiterhin hoffentlich) auf eine Hochzeit und ich bin sogar zufrieden mit meinem Geschenk.
Aber dazu nichts weiter, am Ende lesen Braut und Bräutigam noch mit und erschaudern zu früh.
Und ich hoffe doch, dass sie regelmäßig lesen.
Überprüfen wir's doch einfach: Wenn ihr hier das gelesen habt, sprecht mich doch am Samstag möglichst schnell daraus an, wie denn der Kühlschrankverkauf an die Kaiserpinguine in letzter Zeit läuft.
Sollte man sich doch merken können und vielleicht gibt's auch Rettung von loyalen Freunden, auch wenn Cheaterei eigentlich verpönt ist.
Mir geht ernsthaft die Energie aus, deswegen schwafele ich noch ein wenig hin und her.
Hatte ich denn schon erwähnt, dass ich mittlerweile schon alles 2 statt alle 3 Tage Schmerzpflaster gewechselt bekomme?
Und das sind schon 150 Mikrogramm pro Pflästerchen.
Aber tatsächlich, mittlerweile ist das nötig.
Klingt brutal, ist aber so.
Immer diese Suchtis.
Und das ohne krasses High oder etwas Ähnlichem.
Nur ohne Schmerz und Sinnlosigkeitsgefühl und was sonst noch ungemütlich und herunterziehend ist.
Was ´ja eigentlich mächtiger und wichtiger als irgendein High (wie damals in der Reha mit der Spritze, dies's Geborgenheitsgefühl, wie damals im Mutterleib, möchte man vermuten).
So, wer Rechtschreib...ne, ehrlich mal.
Wer keine Rechtschreib-, Grammatik- und/oder Tippfehler findet, muss doch blind sein.
Ansonsten: Beine und Beingelenke schwach, Augen müde, Körper generell müde, Mund trocken aber eigentlich gut nutzbar, Lust auf Filme ja (zuletzt: die 5-stündige TV-Fassung von Das Boot, immer noch tolles Stück und beste Grüße an den Marvin), Lust auf Spiele auch (Uncharted 4: A Thief's End so gut, wie man nach 2 und 3 erwarten konnte, sprich sehr geil und grafisch irgendwo bei "unschlagbar"), Energie und Zeit, sich den Lüsten zu widmen, eigentlich auch vorhanden.
Letzteres könnte sicher ruhig mehr sein, aber was könnte es nicht.
Das sah zwar beispielsweise heute Morgen noch ganz anders aus (nämlich müde und weinerlich und mimimi hoch zigtausend - ja, wenn's mal schlecht läuft, bin ich doch wehleidige Pussy, aber ich verdräng's schnell, irgendwie), aber wen interessiert der heutige Morgen, wenn es gleich sauber ins Bettchen geht?
In dem Sinne: Auf weitere drei Tage, an denen ich vergesse, zwischendurch konstruktiv zu sein (habe in den letzten drei Tagen ein sagenhaftes Gedicht hinbekommen, aber immerhin).
Gute Nacht und möge ich das Duschen schadenfrei überstehen, wer weiß schon genau...
Sonntag, 7. August 2016
7. August 2016 | Falsche Uhrzeit, wie immer
Warum falsche Uhrzeit?
Kopft geht langsam in Schlafmodus über, die Äuglein wollen nicht sonderlich, Gedanken, die kriegt man zum angekurbelt, doch, aber wenn der Körper sich auch im Kleinen dagegenstellt...
Mit der Struktur klappt's natürlich weiterhin nicht sonderlich, liegt an der Müdigkeit.
Da will man nur ein paar Zeilen morgens lesen, aber es geht einfach nicht.
Zum Abend hin, fitter, wie gewohnt, aber auch da geben die Augen eher auf.
Jetzt aber nur hier das fertig, sich untenrum waschen (habe ich gestern schon ausgelassen und nie mehrmals hintereinander, das ist die Regeln - da hält er sich noch an seine Regeln, wa?) und vielleicht kann ich noch ein paar Seiten einer Zeitschrift lesen, wahrscheinlich einer der WASD-Ausgaben.
Gab ja vom Chefredaktuer die Gesamtkollektion zum damaligen Interview eine Sammlung, Bänder 1 bis 9, supergeil.
Und dazu, bevor ich's wieder vergessen, die Online-Fassung des Radiobeitrags, den der nette Mann über mich bereits gebastelt hat:
Klicke hier für Online-Fassung von tollem Radiobeitrag über Dimi!
Sogar mit (durchaus gelungenem) Foto.
Wer da kein feuchtes Höschen kriegt, trägt vermutlich einfach keins. (ajajaj)
Zum allgemeinen Status: Ich hatte nie eine derart ausgetrocknete Mundschleimhaut.
Wache nachts auf und kriege den Mund kaum auf ohne höllische Schmerzen.
Bewege die Zunge und bereue es sofort.
Trinke einen Schluck Wasser und bereue es fast.
Zweiter Schluck mit etwas Spülen geht besser.
Tagsüber sowieso, muss sich aber erstmal einrichten.
Danach funktioniert's an sich auch ohne Zusatzmittelchen.
Also doch nicht so schlimm?
Schlafen ist ja an sich eher entspannt.
Gutes Timing, freundliche Träume.
Fehlt nur öfter Motivation, aufzustehen, weil Liegen doch so gemütlich.
Und freiwillig ins Ungemütliche, das muss ich mir wieder beibringen.
Wohl nicht die besten Umstände, das wieder zu Lernen.
(Ausreden, Ausreden, nichts als Ausreden!
Schwing mal den Arsch hoch, anstatt an deinem Arsch-Nichthochschwingen rumzuanalysieren!
Gezeichnet: Die fast vergessene Stimme der Vernunft)
Lese den letzten Absatz des letzten Eintrags und schäme mich leicht.
Nicht einmal wirklich versucht habe ich's.
Blabla diesmal aber wirklich.
Auch das hatten wir schon zu Genüge.
Ich wiederhole mich und es ist mir selbst der größte Graus.
Es ist mir selbst der größte Graus,
Das ich, kurz vor dem wahren Aus,
So oft ohn' Grund im Bett versinke
Und geistig schon als Leiche stinke.
In Faulheit stets die Zeit ertrinke.
Aus diesem Zustand: Raus, raus, raus!
Schrei ich seit Tagen schon, seit Wochen,
Aus sich heraus, ununterbrochen.
Und Folgen? Träume weiter, Welt,
Denn was die Kunst zusammenhält
Ist Kampf geg'n sich, doch dazu fehlt
Mir Etwas noch unausgesprochen
Wohl gar, wie schlimm nur, ungedacht
Und so im Kerne umgebracht.
Na immerhin.
So kann ich doch zufrieden ins Bett.
Düster, sicher, aber wenn der Reim und die Metrik es fordern.
Style over Substance gilt immer.
Und verdient habe ich das sowieso.
Ich fauler Sack.
(das mag er ja auch ganz besonders, Selbstkritik, macht ihn ja nur noch besser, stärker, klüger, schöner)
Kopft geht langsam in Schlafmodus über, die Äuglein wollen nicht sonderlich, Gedanken, die kriegt man zum angekurbelt, doch, aber wenn der Körper sich auch im Kleinen dagegenstellt...
Mit der Struktur klappt's natürlich weiterhin nicht sonderlich, liegt an der Müdigkeit.
Da will man nur ein paar Zeilen morgens lesen, aber es geht einfach nicht.
Zum Abend hin, fitter, wie gewohnt, aber auch da geben die Augen eher auf.
Jetzt aber nur hier das fertig, sich untenrum waschen (habe ich gestern schon ausgelassen und nie mehrmals hintereinander, das ist die Regeln - da hält er sich noch an seine Regeln, wa?) und vielleicht kann ich noch ein paar Seiten einer Zeitschrift lesen, wahrscheinlich einer der WASD-Ausgaben.
Gab ja vom Chefredaktuer die Gesamtkollektion zum damaligen Interview eine Sammlung, Bänder 1 bis 9, supergeil.
Und dazu, bevor ich's wieder vergessen, die Online-Fassung des Radiobeitrags, den der nette Mann über mich bereits gebastelt hat:
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Sogar mit (durchaus gelungenem) Foto.
Wer da kein feuchtes Höschen kriegt, trägt vermutlich einfach keins. (ajajaj)
Zum allgemeinen Status: Ich hatte nie eine derart ausgetrocknete Mundschleimhaut.
Wache nachts auf und kriege den Mund kaum auf ohne höllische Schmerzen.
Bewege die Zunge und bereue es sofort.
Trinke einen Schluck Wasser und bereue es fast.
Zweiter Schluck mit etwas Spülen geht besser.
Tagsüber sowieso, muss sich aber erstmal einrichten.
Danach funktioniert's an sich auch ohne Zusatzmittelchen.
Also doch nicht so schlimm?
Schlafen ist ja an sich eher entspannt.
Gutes Timing, freundliche Träume.
Fehlt nur öfter Motivation, aufzustehen, weil Liegen doch so gemütlich.
Und freiwillig ins Ungemütliche, das muss ich mir wieder beibringen.
Wohl nicht die besten Umstände, das wieder zu Lernen.
(Ausreden, Ausreden, nichts als Ausreden!
Schwing mal den Arsch hoch, anstatt an deinem Arsch-Nichthochschwingen rumzuanalysieren!
Gezeichnet: Die fast vergessene Stimme der Vernunft)
Lese den letzten Absatz des letzten Eintrags und schäme mich leicht.
Nicht einmal wirklich versucht habe ich's.
Blabla diesmal aber wirklich.
Auch das hatten wir schon zu Genüge.
Ich wiederhole mich und es ist mir selbst der größte Graus.
Es ist mir selbst der größte Graus,
Das ich, kurz vor dem wahren Aus,
So oft ohn' Grund im Bett versinke
Und geistig schon als Leiche stinke.
In Faulheit stets die Zeit ertrinke.
Aus diesem Zustand: Raus, raus, raus!
Schrei ich seit Tagen schon, seit Wochen,
Aus sich heraus, ununterbrochen.
Und Folgen? Träume weiter, Welt,
Denn was die Kunst zusammenhält
Ist Kampf geg'n sich, doch dazu fehlt
Mir Etwas noch unausgesprochen
Wohl gar, wie schlimm nur, ungedacht
Und so im Kerne umgebracht.
Na immerhin.
So kann ich doch zufrieden ins Bett.
Düster, sicher, aber wenn der Reim und die Metrik es fordern.
Style over Substance gilt immer.
Und verdient habe ich das sowieso.
Ich fauler Sack.
(das mag er ja auch ganz besonders, Selbstkritik, macht ihn ja nur noch besser, stärker, klüger, schöner)
Samstag, 30. Juli 2016
30.Juli 2016 | Von Film zu Film
Mitten in einem Double Feature, nicht dass es zu spät wird und der Rhytmus bricht (wäre ja undenkbar).
Der (gottgegebene*) Rhythmus darf nicht gebrochen werden?
Sonst was?
Sodom und Gomorrha und Trump und Erdogan (verzeiht mir, aber der musste doch sein).
Haha, was ist er wieder witzig.
Am Sterben, aber so witzig, wie macht er das nur?
Wie haben Sie das gemacht, Mister Panov?
Hingesetzt. Getippt. Weiter mit dem Double Feature fortgefahren (zweiter Film steht noch gar nicht fest, erster war Almodovars Volver, der Regisseur macht schon *krasse* Sachen - kenne sonst nur Die Haut, in der ich wohne von ihm und der ging mir auch arg unter die Haut).
Dass die arme Mitschauerin jetzt warten muss, ist schon bissel ego, aber sie scheint klarzukommen.
Schmerzpflaster scheint diesmal immerhin gut (sprich: lange) zu wirken.
Morgen (früh, sprich früher als sonst) dann direkt ein Neues.
Ich merke, es tut gut, wenn jemand da ist, motiviert eher zum etwas tun.
Wenn man weiß, dass es bald an der Tür klingelt, fällt das Aufstehen leichter.
Beziehungsweise steht man eher auf, weil muss.
Mehr mit *muss*, ist das die Lösung?
Sonst will ich ja nicht unbedingt jeden Tag Besuch im Haus, aber wenn es der Aktivität gut tut?
Wieder kurz gedacht: Ab nächster Woche wird alles anders!
Haha.
Also gerne, aber was bloß..?
Vielleicht ja morgen wieder eine hübsche Liste zwischendurch.
Wo es heute so mager ausfällt.
Wie immer: Wartet und zittert.
____________________
*"gottgegeben" sollte ich öfter verwenden, ich liebe dieses Wort
Der (gottgegebene*) Rhythmus darf nicht gebrochen werden?
Sonst was?
Sodom und Gomorrha und Trump und Erdogan (verzeiht mir, aber der musste doch sein).
Haha, was ist er wieder witzig.
Am Sterben, aber so witzig, wie macht er das nur?
Wie haben Sie das gemacht, Mister Panov?
Hingesetzt. Getippt. Weiter mit dem Double Feature fortgefahren (zweiter Film steht noch gar nicht fest, erster war Almodovars Volver, der Regisseur macht schon *krasse* Sachen - kenne sonst nur Die Haut, in der ich wohne von ihm und der ging mir auch arg unter die Haut).
Dass die arme Mitschauerin jetzt warten muss, ist schon bissel ego, aber sie scheint klarzukommen.
Schmerzpflaster scheint diesmal immerhin gut (sprich: lange) zu wirken.
Morgen (früh, sprich früher als sonst) dann direkt ein Neues.
Ich merke, es tut gut, wenn jemand da ist, motiviert eher zum etwas tun.
Wenn man weiß, dass es bald an der Tür klingelt, fällt das Aufstehen leichter.
Beziehungsweise steht man eher auf, weil muss.
Mehr mit *muss*, ist das die Lösung?
Sonst will ich ja nicht unbedingt jeden Tag Besuch im Haus, aber wenn es der Aktivität gut tut?
Wieder kurz gedacht: Ab nächster Woche wird alles anders!
Haha.
Also gerne, aber was bloß..?
Vielleicht ja morgen wieder eine hübsche Liste zwischendurch.
Wo es heute so mager ausfällt.
Wie immer: Wartet und zittert.
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*"gottgegeben" sollte ich öfter verwenden, ich liebe dieses Wort
Dienstag, 26. Juli 2016
26.Juli. 2016 | Von Pflaster zu Pflaster
Blablabla mal Tiefs mal Hochs blablabla liege zu viel rum mimimi mal keine Lust mal keine Zeit blablabla. Heute nichmal einen Film geschafft, aber das ist ja keine Pflicht. Pflaster scheint Wirkung etwas schnell zu verlieren, aber hoffentlich nicht, das war zuletzt (gestern früh) ein lebenslustzehrender Graus, so ohne Wirkung. Bin ich schon ein Suchti, irgendwie? Suchtisuchtisuchti. Ich bin nichtmal so drauf, aber ich will einfach mal. Vielleicht noch was zocken, ja? Mich vom Arkham Knight und Scarecrow auslachen lassen (warum auch auf *schwer* gestartet, wenn ich gar nicht an Konsolensteuerung gewohnt bin? Jetzt zahle ich den Preis der ewigen Ladebildschirme).
Abendzeit fitte Zeit, natürlich. Oder "fittere", wir wollen's nicht übertreiben. Mehr Konzentration, weniger Doppelbilder. Die sollte ich bei Gelegenheit auch mal melden. Und sollte ich nicht wieder nach Blutbild schauen lassen? Gut, dass mir sowas sporadisch noch einfällt. Gut, dass ich mir nicht jeden Abend Füße und Unterleib waschen muss. Besser, wenn ich es doch wenigstens versuche. Immerhin Regel: Nicht mehr als zweimal hintereinander. Gleich also noch ins Nasse, nach was Zocken/was Gucken/was Lesen? Pah, weiß doch jeder, wie die Antwort aussieht. Jetzt fallen sie doch wieder langsam zu. Morgens müde, abends müde, und wann soll man da noch leben? Ach du heilige mimimi.
Formal zufrieden, inhaltlich egal. Style over Content, Rest ergibt sich. Wenn nicht, eben nicht. Ansonsten: Ging besser, ging schlechter (sehr sogar, und nicht lange her). Lahmst dich auch selbst heftig in allem, von daher kein Wunder. Wie schon halb 9? Weniger auf die Uhr schauen und aufregen, hättest du's noch vor 8. Isso. (Achtung: Dies ist ein Selbstgespräch). Was erhoffst du dir eigentlich noch? Was weiß ich. Weniger Schwitzen beim Schlafen. Träum weiter. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Morgen wird bestimmt alles besser, voller, geordneter. Das ist die Einstellung, das will ich sehen/hören/lesen. Frei in Schrift, auch frei im Leben?
Letzte Idee: Pflaster etwas öfter wechseln? Schauen wir uns diesen Versuch noch an. Wie gesagt, wie gestern vormittags gerne nicht wieder. Soviel Willen könnt ihr vergessen. Manchmal zittert rechte Hand; gerade nicht, dann freu dich doch mal. Gesagt, getan. In Freude schließe ich's für heute ab. Feedback ("Zurückfüttern" geilste Wort überhaupt) gerne, immer.
Abendzeit fitte Zeit, natürlich. Oder "fittere", wir wollen's nicht übertreiben. Mehr Konzentration, weniger Doppelbilder. Die sollte ich bei Gelegenheit auch mal melden. Und sollte ich nicht wieder nach Blutbild schauen lassen? Gut, dass mir sowas sporadisch noch einfällt. Gut, dass ich mir nicht jeden Abend Füße und Unterleib waschen muss. Besser, wenn ich es doch wenigstens versuche. Immerhin Regel: Nicht mehr als zweimal hintereinander. Gleich also noch ins Nasse, nach was Zocken/was Gucken/was Lesen? Pah, weiß doch jeder, wie die Antwort aussieht. Jetzt fallen sie doch wieder langsam zu. Morgens müde, abends müde, und wann soll man da noch leben? Ach du heilige mimimi.
Formal zufrieden, inhaltlich egal. Style over Content, Rest ergibt sich. Wenn nicht, eben nicht. Ansonsten: Ging besser, ging schlechter (sehr sogar, und nicht lange her). Lahmst dich auch selbst heftig in allem, von daher kein Wunder. Wie schon halb 9? Weniger auf die Uhr schauen und aufregen, hättest du's noch vor 8. Isso. (Achtung: Dies ist ein Selbstgespräch). Was erhoffst du dir eigentlich noch? Was weiß ich. Weniger Schwitzen beim Schlafen. Träum weiter. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Morgen wird bestimmt alles besser, voller, geordneter. Das ist die Einstellung, das will ich sehen/hören/lesen. Frei in Schrift, auch frei im Leben?
Letzte Idee: Pflaster etwas öfter wechseln? Schauen wir uns diesen Versuch noch an. Wie gesagt, wie gestern vormittags gerne nicht wieder. Soviel Willen könnt ihr vergessen. Manchmal zittert rechte Hand; gerade nicht, dann freu dich doch mal. Gesagt, getan. In Freude schließe ich's für heute ab. Feedback ("Zurückfüttern" geilste Wort überhaupt) gerne, immer.
Montag, 18. Juli 2016
18. Juli 2016 | Ich würde ja, aber...
Wenn die Augen zufallen, dann fallen die Augen eben zu.
Da zählt das "muss" leider mehr als das "kann" und das "möchte".
Wenn man schon kein Nachmittagsschläfchen hatte.
Immer die Frage, ob es ein Dauerzustand ist.
Kurzdauerzustand auf jeden Fall.
Reichte mir zumindestens.
Ganz kurz zum Krankenhausaufenthalt: Schnell fertig, noch Freitag Abend wieder zuhause gewesen, alte Metastasen soweit unter Kontrolle, der Tumor im Kopf auch, dafür kommen wohl neue kleine Problemherde in der WS dazu, werden beobachtet (alles wird beobachtet).
Hirnwasser praktisch zellfrei, auch ganz geil.
Dazu bei der Punktion bissel Chemo in die Wirbelsäule bekommen, auch lange nicht mehr gehabt.
Und etwas Knochenaufbauinfusion.
Kein Wunder, dass ich bissel müder als sonst noch, nicht?
Zuhause ist es jedenfalls viel schöner.
Wechsle langsam von Filmtrip auf Spieletrip.
Dazu aber mit mehr Energie mehr (muss doch wieder klug metainterpretieren).
Ich schlafe hier gleich im Sitzen ein, in dem Sinne: Blubb-blubb und halleluja.
Da zählt das "muss" leider mehr als das "kann" und das "möchte".
Wenn man schon kein Nachmittagsschläfchen hatte.
Immer die Frage, ob es ein Dauerzustand ist.
Kurzdauerzustand auf jeden Fall.
Reichte mir zumindestens.
Ganz kurz zum Krankenhausaufenthalt: Schnell fertig, noch Freitag Abend wieder zuhause gewesen, alte Metastasen soweit unter Kontrolle, der Tumor im Kopf auch, dafür kommen wohl neue kleine Problemherde in der WS dazu, werden beobachtet (alles wird beobachtet).
Hirnwasser praktisch zellfrei, auch ganz geil.
Dazu bei der Punktion bissel Chemo in die Wirbelsäule bekommen, auch lange nicht mehr gehabt.
Und etwas Knochenaufbauinfusion.
Kein Wunder, dass ich bissel müder als sonst noch, nicht?
Zuhause ist es jedenfalls viel schöner.
Wechsle langsam von Filmtrip auf Spieletrip.
Dazu aber mit mehr Energie mehr (muss doch wieder klug metainterpretieren).
Ich schlafe hier gleich im Sitzen ein, in dem Sinne: Blubb-blubb und halleluja.
Donnerstag, 14. Juli 2016
14. Juli 2016 | Na hoffentlich nicht lange
Mal wieder stationär im Klinikum.
Aber wollte ich mehr oder minder selbst so.
Seit Monaten kaum/gar nicht untersucht worden und mit dem ständigen downfall der Beine in den letzten Tagen gibt es einen guten Grund, alles wieder anzuschauen.
Stationär, damit's spontaner laufen kann und ich nicht dauernd hin- und hergefahren werden muss.
Großer Aufreger für mich gestern und ganz viel Angst (wovor überhaupt?), aber dann setzte das Morphinpflaster (schon bei 150 Mikrogramm, was eine Stationsschwestet hier etwas verstört hat) ein und ich atmete beruhigt auf.
Sogar entspannt geschlafen danach.
Beim Aufwachen zwar immer gedacht, ich wache in meinem Zimmer auf, aber auch das war in Ordnung.
Wie zu den besten Zeiten wieder: Liebe.
Auch im Schmerz.
Becken zickt unheimlich, Beine eh.
MRT zeigt aber, dass Metastasen soweit unter Kontrolle sind (sprich nicht signifikant größer wurden).
Morgen dann Punktion, vielleicht beherbergt das Hirnwasser ein paar Assigäste zu viel.
Vermutlich, hatte ja seit drei Monaten keine Chemo abbekommen.
Bin gespannt auf den Wirbelsäulenstich, langsam abgewöhnt.
Aber wird schon supergeil.
Alles ist und wird supergeil.
Und jetzt wieder auf's Ohr, der Rücken ist ja doch nicht ganz so supergeil, wie Kopf und Herz verlangen
Aber wollte ich mehr oder minder selbst so.
Seit Monaten kaum/gar nicht untersucht worden und mit dem ständigen downfall der Beine in den letzten Tagen gibt es einen guten Grund, alles wieder anzuschauen.
Stationär, damit's spontaner laufen kann und ich nicht dauernd hin- und hergefahren werden muss.
Großer Aufreger für mich gestern und ganz viel Angst (wovor überhaupt?), aber dann setzte das Morphinpflaster (schon bei 150 Mikrogramm, was eine Stationsschwestet hier etwas verstört hat) ein und ich atmete beruhigt auf.
Sogar entspannt geschlafen danach.
Beim Aufwachen zwar immer gedacht, ich wache in meinem Zimmer auf, aber auch das war in Ordnung.
Wie zu den besten Zeiten wieder: Liebe.
Auch im Schmerz.
Becken zickt unheimlich, Beine eh.
MRT zeigt aber, dass Metastasen soweit unter Kontrolle sind (sprich nicht signifikant größer wurden).
Morgen dann Punktion, vielleicht beherbergt das Hirnwasser ein paar Assigäste zu viel.
Vermutlich, hatte ja seit drei Monaten keine Chemo abbekommen.
Bin gespannt auf den Wirbelsäulenstich, langsam abgewöhnt.
Aber wird schon supergeil.
Alles ist und wird supergeil.
Und jetzt wieder auf's Ohr, der Rücken ist ja doch nicht ganz so supergeil, wie Kopf und Herz verlangen
Sonntag, 10. Juli 2016
10. Juli 2016 | introduce a little anarchy
Irgendwann ersticke ich noch in der Berichtsstruktur.
Das ist zu vermeiden.
Ich glaube, das hatte ich noch gar nich erwähnt, das mit der Freiheit, warum ich zum Beispiel bestimmte Regisseure besonders liebe, weil sie diese Freiheit für sich beanspruchen.
Wie Tarantino (vor allem in Kill Bill) oder von Trier (von allem in Nymphomaniac).
Der Film gibt einem als Form so viele Möglichkeiten und warum sie nicht einfach mal ausnutzen (nein, kaum jemand nutzt sie auch nur annäherend "komplett" aus)?
Und das Wort erst, also das geschriebene Wort, welche Freiheiten es einam eröffnet!
Und man sitzt da und schreibt "ich bin ich dachte ich tat" und das alle vier Tage, immer die gleiche Leier.
Man hält kurz an und merkt: Da ist ein Stock in meinem Arsch. Wie ist er bloß dahingekommen?
Hast du dir selbst reingeschoben, jeden Tag ein bisschen tiefer.
Und dann beschwerst du dich über schwierigen Stuhlgang.
Vollidiot.
Sich vielleicht auch mal nicht zu verstecken, hinter "Schmerzen" und "Faulheit" und "muss" und "immer noch nicht".
Nicht in Berichten denken.
Denk doch mal in Evangelien.
So sprach er und ein göttlicher Schluckauf erfüllte ihn.
Ich hasse Schluckauf.
Aber nicht wirklich, ich bin ja kein Hater.
Ich bin ein Lover.
Schon erwähnt? Bin seit Anfang April untenrum völlig ertaubt.
Ja, genau da "untenrum".
Vorteile: Nie wieder Schwieirgkeiten bei spontanen Klobesuchen in der Nacht oder am Morgen, geringerer Taschentuchverbrauch, weniger Zeitverschwendung an irgendwelche Sexfantasien.
Nachteile: Ich sehe keine, helft mir aus.
Ist mir von Anfang an auch vollkommen egal gewesen (gruseligerweise?). Was nicht mehr ist, ist eben nicht mehr.
Hätte ich nicht gedacht. Hätte gedacht, na wenigstens ein paar Tränen.
Nichts.
Keine Kinder, aber Halbwaisen produzieren ist auch nicht so meins.
Witzig: Brüste schaue ich mir immer noch sehr gerne an.
Brüste sind toll (Rest sicherlich auch, aber wayne).
Küssen? Mit meiner Mundschleimhaut (ich weiß, ich weiß) sollte ich auf Zungenküssen besser verzichten und Küssen ohne Zunge ist doch kein Küssen.
Soviel dazu. Irgendwie auch Kategorie "Gibt Schlimmeres". Keine Trauer, kein Neid. Eigentlich schade, aber irgendwie egal.
Traurig natürlich, dass so tolle Gene verloren gehen.
Ein kleiner Verlust für einen Mann, ein großer Verlust für die Menschheit.
Sollte eigentlich ein Stream of Consciousness werden.
Wurde aber so ein Gedankenhack.
Aber ich mag Gedankenhack. Ist zwar geklaut (von einem alten Moviepilot-User, der leider lange nicht mehr seine tollen Gedanken reinhackt - schäme dich, Klap!), aber wie einer meiner Lehrer (einer der besten) mal sagte: Gut geklaut ist halb gewonnen (ging um Theater und natürlich hatte er Recht).
Den Stream gibt''s dann ein andermal.
Erzittert vor Vorfreude, ihr Würdigen (denn im Internet ist ein jeder würdig des Wissens und der Erfahrung*).
"Die Ewigkeit, sie ist stets ganz nah, kein halbes Dutzend Klicks entfernt." - Albert von Moore
____________________
*Und vergib uns unsere Kommentare in den Kommentarspalten wie auch wir vergeben den Schaffern der Inhalte, die wir kommentieren
Das ist zu vermeiden.
Ich glaube, das hatte ich noch gar nich erwähnt, das mit der Freiheit, warum ich zum Beispiel bestimmte Regisseure besonders liebe, weil sie diese Freiheit für sich beanspruchen.
Wie Tarantino (vor allem in Kill Bill) oder von Trier (von allem in Nymphomaniac).
Der Film gibt einem als Form so viele Möglichkeiten und warum sie nicht einfach mal ausnutzen (nein, kaum jemand nutzt sie auch nur annäherend "komplett" aus)?
Und das Wort erst, also das geschriebene Wort, welche Freiheiten es einam eröffnet!
Und man sitzt da und schreibt "ich bin ich dachte ich tat" und das alle vier Tage, immer die gleiche Leier.
Man hält kurz an und merkt: Da ist ein Stock in meinem Arsch. Wie ist er bloß dahingekommen?
Hast du dir selbst reingeschoben, jeden Tag ein bisschen tiefer.
Und dann beschwerst du dich über schwierigen Stuhlgang.
Vollidiot.
Sich vielleicht auch mal nicht zu verstecken, hinter "Schmerzen" und "Faulheit" und "muss" und "immer noch nicht".
Nicht in Berichten denken.
Denk doch mal in Evangelien.
So sprach er und ein göttlicher Schluckauf erfüllte ihn.
Ich hasse Schluckauf.
Aber nicht wirklich, ich bin ja kein Hater.
Ich bin ein Lover.
Schon erwähnt? Bin seit Anfang April untenrum völlig ertaubt.
Ja, genau da "untenrum".
Vorteile: Nie wieder Schwieirgkeiten bei spontanen Klobesuchen in der Nacht oder am Morgen, geringerer Taschentuchverbrauch, weniger Zeitverschwendung an irgendwelche Sexfantasien.
Nachteile: Ich sehe keine, helft mir aus.
Ist mir von Anfang an auch vollkommen egal gewesen (gruseligerweise?). Was nicht mehr ist, ist eben nicht mehr.
Hätte ich nicht gedacht. Hätte gedacht, na wenigstens ein paar Tränen.
Nichts.
Keine Kinder, aber Halbwaisen produzieren ist auch nicht so meins.
Witzig: Brüste schaue ich mir immer noch sehr gerne an.
Brüste sind toll (Rest sicherlich auch, aber wayne).
Küssen? Mit meiner Mundschleimhaut (ich weiß, ich weiß) sollte ich auf Zungenküssen besser verzichten und Küssen ohne Zunge ist doch kein Küssen.
Soviel dazu. Irgendwie auch Kategorie "Gibt Schlimmeres". Keine Trauer, kein Neid. Eigentlich schade, aber irgendwie egal.
Traurig natürlich, dass so tolle Gene verloren gehen.
Ein kleiner Verlust für einen Mann, ein großer Verlust für die Menschheit.
Sollte eigentlich ein Stream of Consciousness werden.
Wurde aber so ein Gedankenhack.
Aber ich mag Gedankenhack. Ist zwar geklaut (von einem alten Moviepilot-User, der leider lange nicht mehr seine tollen Gedanken reinhackt - schäme dich, Klap!), aber wie einer meiner Lehrer (einer der besten) mal sagte: Gut geklaut ist halb gewonnen (ging um Theater und natürlich hatte er Recht).
Den Stream gibt''s dann ein andermal.
Erzittert vor Vorfreude, ihr Würdigen (denn im Internet ist ein jeder würdig des Wissens und der Erfahrung*).
"Die Ewigkeit, sie ist stets ganz nah, kein halbes Dutzend Klicks entfernt." - Albert von Moore
____________________
*Und vergib uns unsere Kommentare in den Kommentarspalten wie auch wir vergeben den Schaffern der Inhalte, die wir kommentieren
Mittwoch, 6. Juli 2016
6. Juli 2016 | Wohin des Weges?
Könnte den Post tatsächlich traurigerweise so anfangen wie das letzte Mal. Ansonsten wurde ich eben noch knapp drei Stunden lang interviewt und war danach so müde, dass ich weitere drei Stunden geschlafen und rumgelegen habe. Dann gab's das große "Mittagessen durch den Kopf gehen lassen"-Event und nun sitze ich hier. Hiernach aber doch hoffentlich noch einen Film, sind auch viel zu viele angekommen in den letzten Tagen (elf an der Zahl und irgendwie habe ich auch Lust auf alle, nur nicht, wenn ich im Bett liege, traurigerweise).
Ich sollte meine Zeit alleine besser nutzen. Die wird irgendwie immer geringer und man muss sich auch mal um sich selbst kümmern (durch mehr als Rumliegen). Und sich mehr bewegen, der Brustbereich will sich gar nicht mehr beruhigen, Lutscher hin oder her (von den Beingelenken schweige ich). Und und und. Testament immer noch nicht im Ansatz fertig und am Ende ist es zu spät und ich mache mir ein Restleben lang Vorwürfe (was immerhin nicht lange sein wir, harhar).
Mir fällt heute nicht mehr viel ein, aber wie wär's denn mal wieder mit einer schönen, wenn auch sehr kurzen, Liste?
3 Werke über's Nicht-Weiter-Kommen
1. Synecdoche, New York von Charlie Kaufman
Philip Seymor Hoffman steckt als Theaterregisseur seit Jahren in seinem Leben und seinem Schaffen fest. Mit der Familie läuft's gar nicht mehr und das neue Theaterprojekt wird Tag und Tag riesiger und unübersichtiger, ein Stück in einem Stück in einem Stück in einem Stück und irgendwo ist ja auch noch das reale Leben, nicht? Mindfuck hoch zehn, wenn man's in diese Schublade drücken möchte, und ja, sollte man mindestens zweimal schauen. Aber Vorsicht: Deprimierender geht's kaum. Ehrlicher und brutaler kann ein Film kaum sein und ich freue mich, Freitag Anomalisa zu sehen.
2. Das Kalkwerk von Thomas Bernhard
Das literarische Ich hat die besten Ideen, aber wie soll es diese zu Papier bringen, wenn dauernd mal die kranke Ehefrau gepflegt werden muss, mal jemand dreisterweise an die Tür klingelt oder was auch immer, und man braucht ja Ruhe zum Schreiben und was man nicht alles schon gewesen wäre, wenn man nur die Ruhe und die Zeit gehabt hätte, all die genialen Ideen zu Papier zu bringen. Klingt anstrengend, ist es auch, aber ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich mich darin nicht etwas bis mittel wieder erkenne, schrecklicherweise. Habe hier noch einen Bernhard (Der Untergeher) liegen, aber ob ich meine Nerven das bewältigen lassen will...
3. Red Dead Redemption von Rockstar San Diego
Mit Gewalt lässt sich Gewalt weder gutmachen noch abschaffen. Das müssen sowohl Protagonist John Marston, der nur Sicherheit und Frieden für seine Familie will, und der Spieler, der vermutlich nur etwas Westernaction wollte, am eigenen Leib erfahren. Jede Nebenquest endet (Spoiler?) in Tod und Verderben, wenn sie nicht gerade bereits darin anfängt und das Ende stellt fest: Der Gewaltkreislauf ist ewig und durch Gewalt ganz sicher nicht zu durchdringen. Ganz große Spielkunst und das viel bessere GTA.
Ich sollte meine Zeit alleine besser nutzen. Die wird irgendwie immer geringer und man muss sich auch mal um sich selbst kümmern (durch mehr als Rumliegen). Und sich mehr bewegen, der Brustbereich will sich gar nicht mehr beruhigen, Lutscher hin oder her (von den Beingelenken schweige ich). Und und und. Testament immer noch nicht im Ansatz fertig und am Ende ist es zu spät und ich mache mir ein Restleben lang Vorwürfe (was immerhin nicht lange sein wir, harhar).
Mir fällt heute nicht mehr viel ein, aber wie wär's denn mal wieder mit einer schönen, wenn auch sehr kurzen, Liste?
3 Werke über's Nicht-Weiter-Kommen
1. Synecdoche, New York von Charlie Kaufman
Philip Seymor Hoffman steckt als Theaterregisseur seit Jahren in seinem Leben und seinem Schaffen fest. Mit der Familie läuft's gar nicht mehr und das neue Theaterprojekt wird Tag und Tag riesiger und unübersichtiger, ein Stück in einem Stück in einem Stück in einem Stück und irgendwo ist ja auch noch das reale Leben, nicht? Mindfuck hoch zehn, wenn man's in diese Schublade drücken möchte, und ja, sollte man mindestens zweimal schauen. Aber Vorsicht: Deprimierender geht's kaum. Ehrlicher und brutaler kann ein Film kaum sein und ich freue mich, Freitag Anomalisa zu sehen.
2. Das Kalkwerk von Thomas Bernhard
Das literarische Ich hat die besten Ideen, aber wie soll es diese zu Papier bringen, wenn dauernd mal die kranke Ehefrau gepflegt werden muss, mal jemand dreisterweise an die Tür klingelt oder was auch immer, und man braucht ja Ruhe zum Schreiben und was man nicht alles schon gewesen wäre, wenn man nur die Ruhe und die Zeit gehabt hätte, all die genialen Ideen zu Papier zu bringen. Klingt anstrengend, ist es auch, aber ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich mich darin nicht etwas bis mittel wieder erkenne, schrecklicherweise. Habe hier noch einen Bernhard (Der Untergeher) liegen, aber ob ich meine Nerven das bewältigen lassen will...
3. Red Dead Redemption von Rockstar San Diego
Mit Gewalt lässt sich Gewalt weder gutmachen noch abschaffen. Das müssen sowohl Protagonist John Marston, der nur Sicherheit und Frieden für seine Familie will, und der Spieler, der vermutlich nur etwas Westernaction wollte, am eigenen Leib erfahren. Jede Nebenquest endet (Spoiler?) in Tod und Verderben, wenn sie nicht gerade bereits darin anfängt und das Ende stellt fest: Der Gewaltkreislauf ist ewig und durch Gewalt ganz sicher nicht zu durchdringen. Ganz große Spielkunst und das viel bessere GTA.
Samstag, 2. Juli 2016
2. Juli 2016 | mi^x
Habe mich eben mit voller Wucht übergeben müssen (yay). Mach's gut, Trinknahrung mit Pfirsichgeschmack. Muss jetzt natürlich was an Kalorien nachholen, aber wie hoch die Motivation dazu gerade ist, können sich wohl alle denken. Dafür hatte ich davor endlich mal wieder Stuhlgang (wenn auch wieder nach zig Mittelchen und mit viel Geduld und noch mehr Schmerzen). Da dachte sich mein Körper wohl, ist noch nicht leer genug, der Dimi. Denk mal weniger, du Arsch (beziehungsweise Rachen?) Du, Arsch, aber auch. Was raus muss, muss raus, und bitte schneller und kooperativer.
Davor habe ich mir noch endlich mal Titanic gegönnt, letzte (auch einzige?) Sichtung lag bis dahin über 10 Jahre zurück, das kann ja eigentlich nicht sein. Fand ich sehr angenehm und ich habe wohl seit Jahren keine Katastrophenfilme geschaut, so ungewohnt kam mir die ganze Zerstörung am Ende vor. Später gibt's noch Aladdin mit Sabine, wollte ich auch länger nachholen (keine Ahnung, ob jemals gesehen, also die Fernsehserie in Russland bestimmt mal). Jetzt wieder eher auf dem Filmtrip und gestern aggressiv beim britischen Amazon geshoppt (vielleicht zu früh? womöglich fällt der Pfund ja noch tiefer - gegoogelt: tut er, Schande ob meiner Ungeduld).
Strahlennachsorge am Freitag recht egal gewesen, wurde nicht einmal wirklich untersucht. Habe bei Gelegenheit aber die Neurologie besucht und versuche demnächst mal, meinen entsprechenden Arzt zu erreichen bezüglich aktuellen Zustandes. Nicht dass die Knie was ganz Schlimmes heißen. Alles muss man selbst machen, echt jetzt. (mimimi? mimimi!).
AMA war sehr spaßig, auch wenn die hundertste Anti-Schmerzen-Grasrauchen-Frage schon etwas genervt hat. Könnt ihr mal an was anderes als ans Kiffen denken? Anscheinend nicht. Viel besser: Ein ehrliches "Arsch oder Titten" oder ein "Augenkrebs"-Kommentar, den andere Leser anscheinend nicht verstanden haben.
Mit den Morphinlutschern habe ich's gestern gefühlt übertrieben, bin heute den ganzen Tag noch etwas benebelt (habe gestern insgesamt 3 genommen, anscheinend - wobei ich eigentlich bis zu 4-5 nehmen darf, aber wohl eher: danke, aber nein, danke). Vielleicht kommt das auch von dem verschmutzten Wasser bei uns in der Gegend. Sonst wäre das Leben doch viel zu einfach, wenn wir den Spaß nicht auch noch hätten (mimimi? mimimi!).
Ansonsten: Wer gerne mehr von mir und über mich lesen möchte, darf sich an einen noch ungewissen Zeitpunkt in der Zukunft freuen. Mehr Infos gibt's aber nicht, ätsch. Begnügt euch eurer Hoffnungen, wie ich mich begnüge der meinen. (das ist doch mal ein hübscher, wenn auch doofer, Satz zum Schluss)
Davor habe ich mir noch endlich mal Titanic gegönnt, letzte (auch einzige?) Sichtung lag bis dahin über 10 Jahre zurück, das kann ja eigentlich nicht sein. Fand ich sehr angenehm und ich habe wohl seit Jahren keine Katastrophenfilme geschaut, so ungewohnt kam mir die ganze Zerstörung am Ende vor. Später gibt's noch Aladdin mit Sabine, wollte ich auch länger nachholen (keine Ahnung, ob jemals gesehen, also die Fernsehserie in Russland bestimmt mal). Jetzt wieder eher auf dem Filmtrip und gestern aggressiv beim britischen Amazon geshoppt (vielleicht zu früh? womöglich fällt der Pfund ja noch tiefer - gegoogelt: tut er, Schande ob meiner Ungeduld).
Strahlennachsorge am Freitag recht egal gewesen, wurde nicht einmal wirklich untersucht. Habe bei Gelegenheit aber die Neurologie besucht und versuche demnächst mal, meinen entsprechenden Arzt zu erreichen bezüglich aktuellen Zustandes. Nicht dass die Knie was ganz Schlimmes heißen. Alles muss man selbst machen, echt jetzt. (mimimi? mimimi!).
AMA war sehr spaßig, auch wenn die hundertste Anti-Schmerzen-Grasrauchen-Frage schon etwas genervt hat. Könnt ihr mal an was anderes als ans Kiffen denken? Anscheinend nicht. Viel besser: Ein ehrliches "Arsch oder Titten" oder ein "Augenkrebs"-Kommentar, den andere Leser anscheinend nicht verstanden haben.
Mit den Morphinlutschern habe ich's gestern gefühlt übertrieben, bin heute den ganzen Tag noch etwas benebelt (habe gestern insgesamt 3 genommen, anscheinend - wobei ich eigentlich bis zu 4-5 nehmen darf, aber wohl eher: danke, aber nein, danke). Vielleicht kommt das auch von dem verschmutzten Wasser bei uns in der Gegend. Sonst wäre das Leben doch viel zu einfach, wenn wir den Spaß nicht auch noch hätten (mimimi? mimimi!).
Ansonsten: Wer gerne mehr von mir und über mich lesen möchte, darf sich an einen noch ungewissen Zeitpunkt in der Zukunft freuen. Mehr Infos gibt's aber nicht, ätsch. Begnügt euch eurer Hoffnungen, wie ich mich begnüge der meinen. (das ist doch mal ein hübscher, wenn auch doofer, Satz zum Schluss)
Dienstag, 28. Juni 2016
28. Juni 2016 | Wieder unten?
Mal wieder ein Tiefpunkt (darf es auch mal geben). Brustschmerzen vom Wikingerschach nach 8 Tagen immer noch da, seit einigen Tagen zicken die Knie herum, Mundschleimhaut ein einziges Leidensgeflecht. Lag eben stundenlang nur da und wollte um nichts auf der Welt aufstehen. Trost: Schmerzpflasterwechsel war heute, sollten also eh erst morgen anschlagen. Und vielleicht hilft wieder ein Lutscher, hatte noch keine Zeit für einen. Ja, was macht er denn? Wollte versuchen, noch etwas zu futtern, das sollte man auch nicht außer Acht lassen.
Das Blöde an den Knien: Ähnlich ging es ja auch damals während der Proben los, erst Knie und Beine und dann kompletter Absturz. Will nicht wieder ins Krankenhaus, nicht so früh. Mir ging es eben noch so gut hier zuhause. Große Angst, tatsächlich mal. Und zudem immer noch nicht mit dem Testament durch (jetzt soll das auch noch handschriftlich sein, was wollt ihr denn von mir). Schade, dass ich keine Bücher- oder CD-Datenbanken habe, die müssen jetzt auch noch erstellt werden (gut, einfache Listen reichen).
Ansonsten waren die letzten Tage doch schön. Viel Batman: Arkham Knight gezockt, viele schöne Filme geschaut, netten Besuch gehabt - Grüße an Alexander Kaschte. Ach ja, da wollte ich doch mal etwas Werbung machen: Ihm fehlen noch einige Vorbestellungen, um ein sehr süß aussehendes Bilderbuch veröffentlichen zu können, und vielleicht mag wer von meinen Mitlesern mir einen indirekten Gefallen tun?
http://insektenhaus.bigcartel.com/product/a-a-kaschte-mary-mondgesicht
Und es geht weiter (und zu Ende) mit einem Link: Habe mich mal an die AMA-Herausforderung gewagt und wer will, darf mir nun über Reddit Fragen stellen. Wehe, keiner tut es, ich bin wirklich gespannt. Also auf:
https://www.reddit.com/r/de_IAmA/comments/4qafko/ama_ich_bin_autor_vom_sterben_mit_swagblog_und/
So, jetzt aber wieder 'nen Lutscher und hoffen.
Das Blöde an den Knien: Ähnlich ging es ja auch damals während der Proben los, erst Knie und Beine und dann kompletter Absturz. Will nicht wieder ins Krankenhaus, nicht so früh. Mir ging es eben noch so gut hier zuhause. Große Angst, tatsächlich mal. Und zudem immer noch nicht mit dem Testament durch (jetzt soll das auch noch handschriftlich sein, was wollt ihr denn von mir). Schade, dass ich keine Bücher- oder CD-Datenbanken habe, die müssen jetzt auch noch erstellt werden (gut, einfache Listen reichen).
Ansonsten waren die letzten Tage doch schön. Viel Batman: Arkham Knight gezockt, viele schöne Filme geschaut, netten Besuch gehabt - Grüße an Alexander Kaschte. Ach ja, da wollte ich doch mal etwas Werbung machen: Ihm fehlen noch einige Vorbestellungen, um ein sehr süß aussehendes Bilderbuch veröffentlichen zu können, und vielleicht mag wer von meinen Mitlesern mir einen indirekten Gefallen tun?
http://insektenhaus.bigcartel.com/product/a-a-kaschte-mary-mondgesicht
Und es geht weiter (und zu Ende) mit einem Link: Habe mich mal an die AMA-Herausforderung gewagt und wer will, darf mir nun über Reddit Fragen stellen. Wehe, keiner tut es, ich bin wirklich gespannt. Also auf:
https://www.reddit.com/r/de_IAmA/comments/4qafko/ama_ich_bin_autor_vom_sterben_mit_swagblog_und/
So, jetzt aber wieder 'nen Lutscher und hoffen.
Freitag, 24. Juni 2016
24.06.2016 | [insert funny headline here, please]
Filmabende: Check.
Sich zurück ins Leben zwingen (Einkaufen und so): Check
Größere Aufgabe gefunden: Nicht wirklich, aber schonmal Dokumente für ein detailreiches Testament aufgemacht und etwas angefangen; dann kann ich beim nächsten Krankenhausaufenthalt mit ruhigem Gewissen rumliegen.
Körper regelmäßig fordern: Check; fragt den rechten Brustbereich (hatte die letzten Tage viel zu meinen Wikingerschachversuchen vom Montag zu sagen). Irgendwas hochlaufen (von minimalen Aufstiegen hin zu Treppenstufen) grenzt allerdings ab einer bestimmten Dauer und/oder einem bestimmten Winkel an Nahtoderfahrung, ernsthaft.
Gutes Gefühl und gute Gedanken im Kopf: Check. Der spontane "Liebe"-Gedanke ist wieder da und auch, wenn ich immer noch öfters länger im Bett verweile (aber auch nur, wenn der Abend davor spät und anstrengend wurde), wird die Tagesnutzung langsam effizienter (wenn auch eher gaanz langsam).
Bestehende Nervigkeiten: Ich will's nicht aussprechen, aber die andere Bedeutung des Wortes findet man beispielsweise bei Ikea. Und die Mundschleimhaut gibt ihr Bestes, tränenevozierende Schmerzen zu verursachen, wenn man nicht aufpasst.
Ich denke, das Gute überwiegt. Das Gute überwiegt immer.
Natürlich kann man die Frage stellen, wann das alles wieder den Berg heruntergeht. Die Zeit zerstört alles und so. Aber wieder gleiche Antwort: Darum kümmern wir uns dann. Nur das Testament als Vorbereitung, das muss mal langsam sein.
Ich denke, ich muss mehr machen, dann kann ich hier auch mehr berichten. Ich nehme mir aber mal nichts vor, weil egal, man weiß mittlerweile, wie das ausgeht. Nicht denken, tun. Nicht aussuchen, rausgreifen. Nicht grübeln, aufstehen und losgehen. Noch mehr solcher Allgemeinplätze und ich kotze hier selbst alles voll.
Mehrere Vorschläge, auf reddit (im kleinen Rahmen?) ein AskMeAnything (AMA) zu machen. Gute Idee, schlechte Idee? Immer noch nicht ganz klar, was ich dafür (auch vorbereitend) machen muss, aber wenn sich Interessierte finden, warum nicht. Ich beantworte gerne Fragen (auch bekannt als: Ich laber gerne über mich selbst), ich alter weiser Mann (oder so).
Ansonsten auch hier: Meldet euch, wenn ihr euch über einen Absatz zu einem bestimmten Thema freuen würdet. Nur bitte nichts Politisches, da kenne ich mich wirklich gar nicht aus. Ansonsten keine Scheu.
Sich zurück ins Leben zwingen (Einkaufen und so): Check
Größere Aufgabe gefunden: Nicht wirklich, aber schonmal Dokumente für ein detailreiches Testament aufgemacht und etwas angefangen; dann kann ich beim nächsten Krankenhausaufenthalt mit ruhigem Gewissen rumliegen.
Körper regelmäßig fordern: Check; fragt den rechten Brustbereich (hatte die letzten Tage viel zu meinen Wikingerschachversuchen vom Montag zu sagen). Irgendwas hochlaufen (von minimalen Aufstiegen hin zu Treppenstufen) grenzt allerdings ab einer bestimmten Dauer und/oder einem bestimmten Winkel an Nahtoderfahrung, ernsthaft.
Gutes Gefühl und gute Gedanken im Kopf: Check. Der spontane "Liebe"-Gedanke ist wieder da und auch, wenn ich immer noch öfters länger im Bett verweile (aber auch nur, wenn der Abend davor spät und anstrengend wurde), wird die Tagesnutzung langsam effizienter (wenn auch eher gaanz langsam).
Bestehende Nervigkeiten: Ich will's nicht aussprechen, aber die andere Bedeutung des Wortes findet man beispielsweise bei Ikea. Und die Mundschleimhaut gibt ihr Bestes, tränenevozierende Schmerzen zu verursachen, wenn man nicht aufpasst.
Ich denke, das Gute überwiegt. Das Gute überwiegt immer.
Natürlich kann man die Frage stellen, wann das alles wieder den Berg heruntergeht. Die Zeit zerstört alles und so. Aber wieder gleiche Antwort: Darum kümmern wir uns dann. Nur das Testament als Vorbereitung, das muss mal langsam sein.
Ich denke, ich muss mehr machen, dann kann ich hier auch mehr berichten. Ich nehme mir aber mal nichts vor, weil egal, man weiß mittlerweile, wie das ausgeht. Nicht denken, tun. Nicht aussuchen, rausgreifen. Nicht grübeln, aufstehen und losgehen. Noch mehr solcher Allgemeinplätze und ich kotze hier selbst alles voll.
Mehrere Vorschläge, auf reddit (im kleinen Rahmen?) ein AskMeAnything (AMA) zu machen. Gute Idee, schlechte Idee? Immer noch nicht ganz klar, was ich dafür (auch vorbereitend) machen muss, aber wenn sich Interessierte finden, warum nicht. Ich beantworte gerne Fragen (auch bekannt als: Ich laber gerne über mich selbst), ich alter weiser Mann (oder so).
Ansonsten auch hier: Meldet euch, wenn ihr euch über einen Absatz zu einem bestimmten Thema freuen würdet. Nur bitte nichts Politisches, da kenne ich mich wirklich gar nicht aus. Ansonsten keine Scheu.
Montag, 20. Juni 2016
20. Juni 2016 | It's over 100.000!
Tatsächlich, letzte Nacht dank reddit (danke an den/dfie Verlinker/in) die 100.000 Aufrufe geknackt. Klingt nach gar nicht mal wenig. Wobei meine Famesucht eigentlich schon länger befriedigt ist. Natürlich dennoch ein wunderschönes Gefühl. Ich mag große Zahlen, also in bestimmten Kontexten. Geld ja, Views ja, Tumorzellenanzahl dagegen eher nicht so. Aber über die habe ich seit Wochen nichts mehr erfahren. Am 1. Juli soll wieder ein Termin im Klinikum sein, sonst hatte ich die längste Zeit seit Diagnose ohne Untersuchungen. Oder sollte ich nicht weiterhin wöchentlich mein Blutbild checken lassen? Es hat sich zwar niemand bisher beschwer, aber muss das wirklich etwas heißen?
Wenn ich in die letzten Einträge schaue, wundere ich mich, wie schnell das mit den Schmerzen schwankt. Ziehen momentan gerne hoch, wenn ich mich körperlich überanstrenge (viel laufen oder bsp. Treppen aufsteigen), die Morphinpflaster (mittlerweile auf erhöhter Dosis; gestern mal mit ganz hoher, hat sich im Schlafen/Liegen supergeil angefühl, aber nicht vergessen: Keine Macht den Drogen!) wirken wohl, im akuten Krampffall helfen entsprechende Morphinlutscher. Heute noch auf Sabines Geburtstagsfeier im Park nebenan gewesen, zu sehr den Kopf bei Wikingerschach geschwungen, Krampf bekommen, aber der Lutscher richtet das schon. Habe mich dennoch irgendwann von den Leuten getrennt und freue mich auf einen Restabend allein. Fürchte dennoch, dass morgen die Schmerzen der Anstrengung danken werden. Aber das ist morgen, also kann ich's mir heute doch noch irgendwie gönnen. Sonst gibt's mal nichts an Schmerzen, mal winsele ich im Bett liegend bei jeder Bewegung, ich Pussy. Aber Abwechslung tut ja gut, hört man.
Heute was ganz Feines gegönnt: Früher aufstehen. Schwankte die letzten Tage zwischen 13 und 16 Uhr, warum auch immer, konnte heute dagegen schon um 9 aus dem Bett kriechen. Jetzt nur so weitermachen; ist toll, wenn man vor Mittag sich schon einen Film reinziehen konnte. Dieses Rumgegammel im Bett hat doch keine Zukunft (mit "Chillen" hat das nicht mehr viel zu tun, chillen kann ich, wenn ich aufgestanden bin). Aber wo der Wille ist, ist die Kraft? Ist denn der Wille schon da? Brauche wohl eine regelmäßige Beschäftigung (Arbeit macht frei und so?), aber um die muss ich mich selbst kümmern. Noch mehr schreiben, aber was? Wie immer: "Morgen lasse ich mir was einfallen!" Ja, bestimmt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und so.
Wenn ich in die letzten Einträge schaue, wundere ich mich, wie schnell das mit den Schmerzen schwankt. Ziehen momentan gerne hoch, wenn ich mich körperlich überanstrenge (viel laufen oder bsp. Treppen aufsteigen), die Morphinpflaster (mittlerweile auf erhöhter Dosis; gestern mal mit ganz hoher, hat sich im Schlafen/Liegen supergeil angefühl, aber nicht vergessen: Keine Macht den Drogen!) wirken wohl, im akuten Krampffall helfen entsprechende Morphinlutscher. Heute noch auf Sabines Geburtstagsfeier im Park nebenan gewesen, zu sehr den Kopf bei Wikingerschach geschwungen, Krampf bekommen, aber der Lutscher richtet das schon. Habe mich dennoch irgendwann von den Leuten getrennt und freue mich auf einen Restabend allein. Fürchte dennoch, dass morgen die Schmerzen der Anstrengung danken werden. Aber das ist morgen, also kann ich's mir heute doch noch irgendwie gönnen. Sonst gibt's mal nichts an Schmerzen, mal winsele ich im Bett liegend bei jeder Bewegung, ich Pussy. Aber Abwechslung tut ja gut, hört man.
Heute was ganz Feines gegönnt: Früher aufstehen. Schwankte die letzten Tage zwischen 13 und 16 Uhr, warum auch immer, konnte heute dagegen schon um 9 aus dem Bett kriechen. Jetzt nur so weitermachen; ist toll, wenn man vor Mittag sich schon einen Film reinziehen konnte. Dieses Rumgegammel im Bett hat doch keine Zukunft (mit "Chillen" hat das nicht mehr viel zu tun, chillen kann ich, wenn ich aufgestanden bin). Aber wo der Wille ist, ist die Kraft? Ist denn der Wille schon da? Brauche wohl eine regelmäßige Beschäftigung (Arbeit macht frei und so?), aber um die muss ich mich selbst kümmern. Noch mehr schreiben, aber was? Wie immer: "Morgen lasse ich mir was einfallen!" Ja, bestimmt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und so.
Donnerstag, 16. Juni 2016
16. Juni 2016 | Wie viel ist eine Woche
Jetzt schon seit einer Woche zuhause. Mit einem separatem Bett ist es wirklich gemütlich und die Hebefunktion erleichtert auch das Lesen vor'm Schlafengehen (auch wenn ich erst seit gestern wieder daran bin). Der Sitz für die Badewanne kam natürlich erst gestern an, tatsächlich komme ich aber wohl sogar alleine damit zurecht. Natürlich eine gute Sache für die tägliche Hygiene, wenn ich mich denn aufraffen kann. Sollte ich.
Heute lag ich (nicht: schlief, einfach lag) noch bis 15 Uhr im Bett herum. Es war nicht einmal Müdigkeit oder Angst oder Schmerz, wieder so ein doofes "mimimi". Das muss aufhören. Klar, ohne bestimmte Aufgabe ist es nicht leicht, aber dann muss man sich eine suchen. Blog ist schön, aber alle vier Tage vielleicht eine halbe Stunde ist nicht genug. Was anderes schreiben, vielleicht? Und wenn es nur eine größere Film- oder Serienchallenge wäre. Selbst etwas Unkonstruktives. Oder ich erstelle eine Liste an größeren Abarbeitaufgabe und lasse einen Würfel entscheiden. Morgen, vielleicht? (warum eigentlich nicht heute? Abends ist es weniger dringend, da habe ich meinen zufällig ausgesuchten Film und meinen Leseabend, sobald ich noch gespült habe. Auch eine schöne Routine, das Spülen. Mehr in die Routinen zurückkehren. Und mehr in die früheren Stunden schieben, statt diese durchzugammeln. Sagt man das überhaupt noch, "gammeln"? Zu meiner Zeit hat man das noch gesagt.)
Filmabende wieder offiziel angestoßen, jetzt müssen sich nur die ganzen Leute wieder melden. Ist ja auch schon paar Monate her. Jetzt habe ich doch ganz besonders viel Zeit für euch. Muss auch noch einiges von den Vorschlägen vor den Krankenhausabenteuern nachgeholt werden (u.a. die gesamte BLOOD & ICE CREAM-Trilogie). Da hat er wieder seine Pläne...
Frage mich immer wieder, wie ich das ohne Sabine bewältigen würde. All den Kram mit Palliativ- und Pflegediensten und wasweißichnochalles vor allem, aber auch Tagesmedikation und Einkaufen und alles. A friend in need is a friend indeed. Gilt natürlich für viele andere auch, jene, die kaum eine Gelegenheit auslassen, zu Besuch zu kommen, oder aus weiter Ferne regelmäßig schreiben, ob man nun im Krankenhaus liegt oder zuhause chillt. Und natürlich die anonymen Unbekannten, die Anteilnahme zeigen und belegen, dass diese Worte auch jemanden erreichen, auch wenn sie manchmal an Bedeutungsstärke verlieren mögen, wenn die Situation an Leid verliert.
Gut, hier und da zieht natürlich ein fieser Schmerz durch die linken Pobacke. Oder man entfaltet sich aus der Im-Bett-Lesen-Position und stellt fest, wie viel Körper man damit beansprucht hat. Oder der, pardon, Stuhlgang ist nach ein paar Tagen Ausbleiben besonders angenehm und weich wie Beton. Jetzt meldet sich zum Beispiel auch der Rücken, ich säße ja doch gar nicht mal so supergeil. Und von der Mundschleimhaut will ich schon gar nichts mehr schreiben. Besonders weit aufgerissen bekomme ich das Teil zum Beispiel auch nicht mehr. Gut, dass ich eh kaum Appetit und/oder Hunger habe, sage ich da immer.
Hauptsache zuhause. Da lässt sich alles ertragen und am Ende bleiben doch die schönen Sachen im Kopf, wenn man sich zum Tippen hinsetzt. Und das ist doch schön, wenn das Positive überwiegt. Jetzt nur noch früher aufstehen lernen, dann bleibt auch mehr vom Tag.
Heute lag ich (nicht: schlief, einfach lag) noch bis 15 Uhr im Bett herum. Es war nicht einmal Müdigkeit oder Angst oder Schmerz, wieder so ein doofes "mimimi". Das muss aufhören. Klar, ohne bestimmte Aufgabe ist es nicht leicht, aber dann muss man sich eine suchen. Blog ist schön, aber alle vier Tage vielleicht eine halbe Stunde ist nicht genug. Was anderes schreiben, vielleicht? Und wenn es nur eine größere Film- oder Serienchallenge wäre. Selbst etwas Unkonstruktives. Oder ich erstelle eine Liste an größeren Abarbeitaufgabe und lasse einen Würfel entscheiden. Morgen, vielleicht? (warum eigentlich nicht heute? Abends ist es weniger dringend, da habe ich meinen zufällig ausgesuchten Film und meinen Leseabend, sobald ich noch gespült habe. Auch eine schöne Routine, das Spülen. Mehr in die Routinen zurückkehren. Und mehr in die früheren Stunden schieben, statt diese durchzugammeln. Sagt man das überhaupt noch, "gammeln"? Zu meiner Zeit hat man das noch gesagt.)
Filmabende wieder offiziel angestoßen, jetzt müssen sich nur die ganzen Leute wieder melden. Ist ja auch schon paar Monate her. Jetzt habe ich doch ganz besonders viel Zeit für euch. Muss auch noch einiges von den Vorschlägen vor den Krankenhausabenteuern nachgeholt werden (u.a. die gesamte BLOOD & ICE CREAM-Trilogie). Da hat er wieder seine Pläne...
Frage mich immer wieder, wie ich das ohne Sabine bewältigen würde. All den Kram mit Palliativ- und Pflegediensten und wasweißichnochalles vor allem, aber auch Tagesmedikation und Einkaufen und alles. A friend in need is a friend indeed. Gilt natürlich für viele andere auch, jene, die kaum eine Gelegenheit auslassen, zu Besuch zu kommen, oder aus weiter Ferne regelmäßig schreiben, ob man nun im Krankenhaus liegt oder zuhause chillt. Und natürlich die anonymen Unbekannten, die Anteilnahme zeigen und belegen, dass diese Worte auch jemanden erreichen, auch wenn sie manchmal an Bedeutungsstärke verlieren mögen, wenn die Situation an Leid verliert.
Gut, hier und da zieht natürlich ein fieser Schmerz durch die linken Pobacke. Oder man entfaltet sich aus der Im-Bett-Lesen-Position und stellt fest, wie viel Körper man damit beansprucht hat. Oder der, pardon, Stuhlgang ist nach ein paar Tagen Ausbleiben besonders angenehm und weich wie Beton. Jetzt meldet sich zum Beispiel auch der Rücken, ich säße ja doch gar nicht mal so supergeil. Und von der Mundschleimhaut will ich schon gar nichts mehr schreiben. Besonders weit aufgerissen bekomme ich das Teil zum Beispiel auch nicht mehr. Gut, dass ich eh kaum Appetit und/oder Hunger habe, sage ich da immer.
Hauptsache zuhause. Da lässt sich alles ertragen und am Ende bleiben doch die schönen Sachen im Kopf, wenn man sich zum Tippen hinsetzt. Und das ist doch schön, wenn das Positive überwiegt. Jetzt nur noch früher aufstehen lernen, dann bleibt auch mehr vom Tag.
Sonntag, 12. Juni 2016
12. Juni 2016 | Zuhause und nu?
Drei volle Tage zuhause. Langsam komme ich an und morgen dürfte auch endlich die Sitzgelegenheit für die Dusche kommen. Heute gab's auch den ersten (spontanen) Filmabend - David Cronenbergs The Brood (Das Finale ist so spannend inszeniert, da sollten Filmpreise nach benannt werden) sowie die alte 67er-Disneyversion von Das Dschungelbuch (eher meh, einige schöne (Comedy-)Ideen, aber viel Leerlauf, oft nervige Figuren und thematisch will das ja fast gar nichts hergeben). Bald auch regelmäßig und geplant, zudem morgen noch ein paar aktuelle Schätzchen reinkommen sollen (The Hateful Eight, The Revenant und Anomalisa - letzteren hatte ich im Kino leider verpasst). So lässt sich's leben. Morgens kommt niemand um 5 rein, um dich an eine Infusion anzuschließen, und nieman drängt dich gegen 7-8 Uhr zum Frühstück. Ausschlafen, dass es das noch gibt.
Ja, wer sich kaum beugen kann, stößt an manche Begrenzungen, und nach draußen würde ich mich auch noch nicht trauen, andererseits: Drei Tage plus erst. Irgendwann dürfte auch die Schmerzmedikation richtig eingestellt werden. Blöd, wenn man kurz vor'm WE zuhause ankommt und erstmal eine Auswahl treffen muss. Und dann der Favorit (bzw. das Einzige, was wirklich wirkt) ausgeht. Das ist mein Geheimnis: Ich habe immer Pech (stimmt ja mal sowas von überhaupt nicht).
Das britische DVD/BD-Label hat anscheinend von meinem Zustand gehört und veröffentlicht in den nächsten Monaten noch alles von Tarkovsky auf Blu-ray (endlich mit englichen UTs zum Freunden-Zeigen). Ratet, wer sich ein hübsches Häufchen vorbestellt hat.
Nach Mitternacht wach zu sein, selbst das ist wieder neu. Gut, morgen früh muss ich auch nichts, außer paar Medis nehmen. Und auch danach kann ich wieder weiterpennen. Ich sollte es mit der "ich kann pennen, wie lange ich will"-Einstellung nicht übertreiben (weil Gründe), aber ein paar Tage noch, vielleicht, bitte, bittebittebitte?
Klingt doch eh anders, wenn die Schmerzmittel wirken.
Alles klingt anders, wenn die Schmerzmittel wirken.
Gebete, Liebesbekundigungen, Wahlreden.
Die Sachen, die im Kopf schwirren, wenn es heißt: "Und nu?"
Ja, wer sich kaum beugen kann, stößt an manche Begrenzungen, und nach draußen würde ich mich auch noch nicht trauen, andererseits: Drei Tage plus erst. Irgendwann dürfte auch die Schmerzmedikation richtig eingestellt werden. Blöd, wenn man kurz vor'm WE zuhause ankommt und erstmal eine Auswahl treffen muss. Und dann der Favorit (bzw. das Einzige, was wirklich wirkt) ausgeht. Das ist mein Geheimnis: Ich habe immer Pech (stimmt ja mal sowas von überhaupt nicht).
Das britische DVD/BD-Label hat anscheinend von meinem Zustand gehört und veröffentlicht in den nächsten Monaten noch alles von Tarkovsky auf Blu-ray (endlich mit englichen UTs zum Freunden-Zeigen). Ratet, wer sich ein hübsches Häufchen vorbestellt hat.
Nach Mitternacht wach zu sein, selbst das ist wieder neu. Gut, morgen früh muss ich auch nichts, außer paar Medis nehmen. Und auch danach kann ich wieder weiterpennen. Ich sollte es mit der "ich kann pennen, wie lange ich will"-Einstellung nicht übertreiben (weil Gründe), aber ein paar Tage noch, vielleicht, bitte, bittebittebitte?
Klingt doch eh anders, wenn die Schmerzmittel wirken.
Alles klingt anders, wenn die Schmerzmittel wirken.
Gebete, Liebesbekundigungen, Wahlreden.
Die Sachen, die im Kopf schwirren, wenn es heißt: "Und nu?"
Mittwoch, 8. Juni 2016
8. Juni 2016 | Bald raus?
Morgen. Oder übermorgen? Auf jeden Fall so bald, dass ich es kaum glauben kann. Wurde davor noch netterweise zurück ins Uniklinikum versetzt (so viel zum Körbchen :/ und es ist fast fertig gewesen), wo mit mir aber fast niemand etwas anzufangen musste, aber egal. Raus ist raus (schrieb ich das nicht schon?)
Schmerzen sicher weiter da, aber im Moment noch erträglich. Morphin als Pflaster will bei mir anscheinend nicht so gut wirken. Bin aber geistig aufgrund der durchgeplanten Pflegeübergabe echt ganz gut drauf. Vielleicht kann bald wieder der erste Filmabend starten :)
Jetzt aber wieder auf die Seite. Muss hier noch verliegen, bevor ich heim kann.
PS.: Schaut euch diesen Faulheitsherd an. "Muss" er wieder rumliegen, bevor er weiter liegen darf. Ach du heilige Mimimi.
Schmerzen sicher weiter da, aber im Moment noch erträglich. Morphin als Pflaster will bei mir anscheinend nicht so gut wirken. Bin aber geistig aufgrund der durchgeplanten Pflegeübergabe echt ganz gut drauf. Vielleicht kann bald wieder der erste Filmabend starten :)
Jetzt aber wieder auf die Seite. Muss hier noch verliegen, bevor ich heim kann.
PS.: Schaut euch diesen Faulheitsherd an. "Muss" er wieder rumliegen, bevor er weiter liegen darf. Ach du heilige Mimimi.
Samstag, 4. Juni 2016
4. Juni 2016 | Doch nicht ganz
Danke noch für die Gesundungswünsche zum Vorpost, haben anscheinend etwas geholfen.
Gestern morgen gab's statt Spritze eine Tablette mit lustigerweise geringerer Dosis, dann wegen gebliebener höllischer Schmerzen endlich Spritzen, allerdings wieder mit geringeren Dosien (?), irgendwann nachmittags wurd's dann erträglich. Heute ähnlich, Vormittag/MIttag wahrscheinlich die heftigsten Schmerzen meines Lebens, seit etwa einer Stunde geht's (dank zusätzlich Parasetamol wegen Fieber). Volles Paket also, in jeder Hinsicht. Gerade auch noch lange nicht optimal, aber kann schonmal sitzen und muss nicht dauernd vor Schmerzen schreien. Hoffentlich hält sich das nicht, erstens wollte ich hier wirklich mal aus, zweitens weiß ich nicht, ob ich das ein zweites Mal durchhalte.
Aber ich denke, ich belasse es jetzt auch dabei. Wäre sicherlich besser für mich, mich wieder hinzulegen. So eine leichte Besserung sollte man nicht überstrapazieren, wenn man nicht wieder in den Vorzustand zurückfallen will...
Gestern morgen gab's statt Spritze eine Tablette mit lustigerweise geringerer Dosis, dann wegen gebliebener höllischer Schmerzen endlich Spritzen, allerdings wieder mit geringeren Dosien (?), irgendwann nachmittags wurd's dann erträglich. Heute ähnlich, Vormittag/MIttag wahrscheinlich die heftigsten Schmerzen meines Lebens, seit etwa einer Stunde geht's (dank zusätzlich Parasetamol wegen Fieber). Volles Paket also, in jeder Hinsicht. Gerade auch noch lange nicht optimal, aber kann schonmal sitzen und muss nicht dauernd vor Schmerzen schreien. Hoffentlich hält sich das nicht, erstens wollte ich hier wirklich mal aus, zweitens weiß ich nicht, ob ich das ein zweites Mal durchhalte.
Aber ich denke, ich belasse es jetzt auch dabei. Wäre sicherlich besser für mich, mich wieder hinzulegen. So eine leichte Besserung sollte man nicht überstrapazieren, wenn man nicht wieder in den Vorzustand zurückfallen will...
Dienstag, 31. Mai 2016
31. Mai 2016 | Nie zu lange irgendwo
Neuer, definitiver (?) Entlassungstermin: 9. Juni. Kann ich dem wirklich trauen. Horrorvorstellung: Werde nicht nach Hause, sondern einfach zurück ins Klinikum verlegt. Das ist angesichts meines Zustands wohl eher unwahrscheinlich, aber das ist eben mein Geheimnis: Ich habe immer Angst. (stimmt eigentlich gar nicht)
Gestriger Gewinn: Ohne Hilfe (teilweise) geduscht. Komme wieder an Beine und Füße, auch in der Physiotherapie ist Beugen öfters die Möglichkeit. Und es braucht ganze 60 Treppenstufen hoch, um mich in einen Nahtodzustand zu versetzen. Finde ich gar nicht übel. Dafür brannte der Mund heute Abend so sehr, dass ich nichtmal das Wurstbrot, was meine Mutter mir gebracht hatte (mit richtiger Wurst drauf), aufessen konnte. Habe fast geweint beim Kauen. Bitte nicht wieder, manche Sachen funktionieren doch auch als Einzelerfahrungen gut. Gut, sei froh, dass du deine Beine noch hast.
Kann mir langsam vorstellen, wieder zuhause zu wohnen. Nicht ganz leicht, aber doch. Ja, Waschen wird ein Spaß und ob ich das mit Kochen und Einkaufen alleine so gut hinkriege... naja, bin ja gar nicht allein, von daher. Klappcouch zum Immerwiederbeziehen? Eigentlich auch nicht unrealistisch. Dafür: Beamer, Konsolen und wieder Filmabende aller Art. Habe noch ein paar ungeschaute und ungezeigte Schätzchen hier. Look at my movie collection, ye Mighty, and despair!
Die letzten Tage müder, vielleicht zu viel Besuch. Aus- und Nachschlafen tue ich schließlich genug. Wird denn mein Korb noch zum Auszug fertig? Wäre zu traurig, ein unfertiger Korb, und ich weiß ja nichtmal, wie man den zu Ende macht. Will einen fertigen. Ich lag einen Monat lang im Krankenhaus und einen Monat in der Reha und alles, was ich dafür bekam, war ein Korb. Den ich selbst flechten musste. (und noch Dinge wie lauffähige Beine, keinen Querschnitt und weitere Kleinigkeiten, um fair zu sein)
Und ich bin mal listenwillig und mal ganz ego:
5 Dinge, die ich mittlerweile echt vermisse:
1. Sushi
Sonst doch mindestens einmal im Monat zum Buffet. Sushi ist Liebe, Sushi ist Leben. Ich weiß auch gar nicht, ob ich bei dieser Mundschleimhaut viel Spaß daran hätte. Auf Wasabi kann ich auf jeden Fall verzichten, wenn ich das Lokal nicht vollweinen will.
2. Beamer
Vor allem alws Gesellschaftsevent. Wenn dich Leute besuchen, kannst du ihnen irgendwas Schönes zeigen. So redest du, bis es nichts mehr zu reden gibt, und dann streckt man sich paarmal wortlos und sie fahren weg. Und dann redet man noch von guten Filmen und kann nichts zeigen. Schreckliche Hilflosigkeit.
3. PS4 (+ PS3)
Wir erinner uns: Ich habe Bloodborne aufgrund des DLCs immer noch nicht ganz durch und über Ostern gab's ja auch diesen größeren Einkauf. Und dann muss ich ja noch ein paar Highlights auf der PS3 beenden (von Shadow of the Colossus über MGS IV bis GTA V) Ja, muss.
4. Beim Frühstücken am Laptop sitzen
Müsli schlurfen und schonmal Mails checken, nach neuen Angeboten suchen und so weiter. Nicht in einem großen Raum mit zig Mensch, ganz gemütlich bei sich mit dem Blick auf die ganze Welt. So lässt es sich in den Tag starten.
5. Die WG an sich
Mal nach der Post schauen (hurra, die neuen Blu-rays sind da!), mal spülen (ja, tue ich wirklich gerne), kleine Putzaktion starten, Filme neu sortieren, am Heimtrainer radeln, Mitbewohnerin fragen, ob sie Lust und Zeit auf einen Film hat (vermutlich nicht, aber wer weiß), Freunde empfangen, um ihnen wieder einen Filmbrocken um die Ohren zu hauen. Was will man mehr vom Leben?
Na das war doch fleißig. So kann ich das stehen lassen.
Gestriger Gewinn: Ohne Hilfe (teilweise) geduscht. Komme wieder an Beine und Füße, auch in der Physiotherapie ist Beugen öfters die Möglichkeit. Und es braucht ganze 60 Treppenstufen hoch, um mich in einen Nahtodzustand zu versetzen. Finde ich gar nicht übel. Dafür brannte der Mund heute Abend so sehr, dass ich nichtmal das Wurstbrot, was meine Mutter mir gebracht hatte (mit richtiger Wurst drauf), aufessen konnte. Habe fast geweint beim Kauen. Bitte nicht wieder, manche Sachen funktionieren doch auch als Einzelerfahrungen gut. Gut, sei froh, dass du deine Beine noch hast.
Kann mir langsam vorstellen, wieder zuhause zu wohnen. Nicht ganz leicht, aber doch. Ja, Waschen wird ein Spaß und ob ich das mit Kochen und Einkaufen alleine so gut hinkriege... naja, bin ja gar nicht allein, von daher. Klappcouch zum Immerwiederbeziehen? Eigentlich auch nicht unrealistisch. Dafür: Beamer, Konsolen und wieder Filmabende aller Art. Habe noch ein paar ungeschaute und ungezeigte Schätzchen hier. Look at my movie collection, ye Mighty, and despair!
Die letzten Tage müder, vielleicht zu viel Besuch. Aus- und Nachschlafen tue ich schließlich genug. Wird denn mein Korb noch zum Auszug fertig? Wäre zu traurig, ein unfertiger Korb, und ich weiß ja nichtmal, wie man den zu Ende macht. Will einen fertigen. Ich lag einen Monat lang im Krankenhaus und einen Monat in der Reha und alles, was ich dafür bekam, war ein Korb. Den ich selbst flechten musste. (und noch Dinge wie lauffähige Beine, keinen Querschnitt und weitere Kleinigkeiten, um fair zu sein)
Und ich bin mal listenwillig und mal ganz ego:
5 Dinge, die ich mittlerweile echt vermisse:
1. Sushi
Sonst doch mindestens einmal im Monat zum Buffet. Sushi ist Liebe, Sushi ist Leben. Ich weiß auch gar nicht, ob ich bei dieser Mundschleimhaut viel Spaß daran hätte. Auf Wasabi kann ich auf jeden Fall verzichten, wenn ich das Lokal nicht vollweinen will.
2. Beamer
Vor allem alws Gesellschaftsevent. Wenn dich Leute besuchen, kannst du ihnen irgendwas Schönes zeigen. So redest du, bis es nichts mehr zu reden gibt, und dann streckt man sich paarmal wortlos und sie fahren weg. Und dann redet man noch von guten Filmen und kann nichts zeigen. Schreckliche Hilflosigkeit.
3. PS4 (+ PS3)
Wir erinner uns: Ich habe Bloodborne aufgrund des DLCs immer noch nicht ganz durch und über Ostern gab's ja auch diesen größeren Einkauf. Und dann muss ich ja noch ein paar Highlights auf der PS3 beenden (von Shadow of the Colossus über MGS IV bis GTA V) Ja, muss.
4. Beim Frühstücken am Laptop sitzen
Müsli schlurfen und schonmal Mails checken, nach neuen Angeboten suchen und so weiter. Nicht in einem großen Raum mit zig Mensch, ganz gemütlich bei sich mit dem Blick auf die ganze Welt. So lässt es sich in den Tag starten.
5. Die WG an sich
Mal nach der Post schauen (hurra, die neuen Blu-rays sind da!), mal spülen (ja, tue ich wirklich gerne), kleine Putzaktion starten, Filme neu sortieren, am Heimtrainer radeln, Mitbewohnerin fragen, ob sie Lust und Zeit auf einen Film hat (vermutlich nicht, aber wer weiß), Freunde empfangen, um ihnen wieder einen Filmbrocken um die Ohren zu hauen. Was will man mehr vom Leben?
Na das war doch fleißig. So kann ich das stehen lassen.
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