Donnerstag, 25. Februar 2016

25. Februar 2016 | Die Hölle ist in uns

Nämlich im eigenen Mund, wenn sich die Schleimhäute (vermutlich durch eine der Chemopillen) entzündet haben und beim Zähneputzen irgendwann quasi der ganze Mund brennt. Ich frage mich, wie das Drachen aushalten sollen. Schön ist das nicht und dabei ist mir Mundhygiene doch so wichtig.

Natürlich sind gelegentliche Schmerzen besser als durchgehende Schmerzen, in dem Sinne geht's mir also gut. Wenn ich jetzt noch genug Stimme hätte, um das der Welt entgegenschreien zu können. Aber dafür habe ich ja meinen Blog.
Jedenfalls sollte sie am besten bald zurückkehren. Ich muss ja noch Theater spielen (ich muss eigentlich gar nichts, aber das schon, irgendwie).

Mir fällt jetzt auch auf, dass ich den schönen Satz "Ich muss gar nichts, außer sterben!" nicht mehr ohne ein schlechtes Gewissen sagen kann. Schade, ich habe ihn sehr gemocht.

Gestern: Im Heimkino gewesen. Inside Out (Alles steht Kopf) geschaut. Etwas geweint. Pixar kann das gut, meinen Flüssigkeitshaushalt beeinflussen. Schön, dass es darum geht, dass Traurigkeit so wichtig ist wie Freude. Aber ich bin doch gar nicht traurig. Ich bin höchstens müde und kalt, wenn ich jeden Tag draußen rumlaufen muss. Aber von müde und kalt ist noch niemand gestorben (nicht bei diesen Temperaturen, zumindestens).

HIER LIEGT DMITRIJ PANOV. ER WAR MÜDE UND IHM WAR KALT. ARMER BUBU.

Die wichtigen Fragen des Lebens: Was will ich essen? Was will ich spielen? Was will ich schauen? Was will ich lesen? Wen lade ich als Nächsten zu einem Filmabend ein? Klingt einfacher, als es ist. Gott sei Dank habe ich ja Listen für alles. Und bestimmt noch mehr für euch.

Kommentare:

  1. Inside Out war ein total schöner Film *.*

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  2. Den Satz: Hier liegt Dimitrij Panov. Er war müde und ihm war kalt. Armer Bubu. Werde ich mir hinter beide Ohren schreiben. Wenn ich mal wieder rumjammer, , weil ich müde bin und friere!!! Gibt schlimmeres, da hast du vollkommen recht!

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